Glätte auf den Autobahnen

PD Nord

Überregional


Insgesamt sechs Unfälle gab es gestern in dem Zeitraum von 20.30 Uhr bis 23.30 Uhr im Bereich der Bundesautobahnen 19 und 24 im Zusammenhang mit unangepasster Fahrweise und auftretender schnee- oder winterglatter Fahrbahn.

Im Bereich Wittstock (Dosse) kam es zu zwei Unfällen, wobei die Fahrzeugführer von Lastkraftwagen die Kontrolle über die Fahrzeuge verloren und diese umkippten. In Folge dessen kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Richtungsfahrbahn der BAB 19 in Fahrtrichtung Berlin war zwischen der Anschlussstelle Wittstock (Dosse) und dem Autobahndreieck Wittstock (Dosse) für die Dauer der Unfallaufnahme für zirka zwei Stunden voll gesperrt (20.30 Uhr – 22.30 Uhr). Holzstämme, welche der Lkw geladen hatte, waren über die gesamte Fahrbahn verteilt worden. Der Gesamtschaden liegt bei zirka 10.000 Euro, das Fahrzeug blieb weiterhin fahrbereit. Der 38-jähriger Pole am Steuer blieb unverletzt und musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 173,50 Euro zahlen, um das deutsche Ordnungswidrigkeitenverfahren zu sichern.

Auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Rostock verunfallte ein 62-jähriger Fahrer mit einem Lkw-Gespann gegen 21.15 Uhr. Hier war heute Morgen von 02.00 Uhr bis 09:45 Uhr lediglich der linke Fahrtstreifen befahrbar. Das Fahrzeug blockierte die rechte Fahrspur sowie den linken Standstreifen und wurde heute Morgen geborgen.

Ein 38-jähriger Prignitzer Fahrer eines Pkw Renault befuhr gegen 21.15 Uhr den Tangentenbereich des Autobahndreiecks Wittstock (Dosse) aus Fahrtrichtung Berlin, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Am nicht mehr fahrbereiten Fahrzeug und der Leitplanke entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 10.000 Euro. (BAB 24)

Zwischen den Anschlussstellen Fehrbellin und Neuruppin-Süd in Fahrtrichtung Hamburg war ein 52-jähriger Oberhaveler Fahrer mit einem Kleinlasttransporter der Marke VW gegen 22.00 Uhr offenbar ebenfalls bei den örtlichen Witterungsverhältnissen zu schnell gefahren und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Das anschließend nicht mehr fahrbereite Fahrzeug kam auf dem angrenzenden Acker zum Stehen. Der Sachschaden wird mit zirka 5.000 Euro beziffert. (BAB 24)

Zwischen den Anschlussstellen Linumer Bruch-Süd und Kremmen in Fahrtrichtung Berlin überholte gegen 23.00 Uhr ein 37-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Barnim mit einem Kleinlasttransporter einen Lkw. Dabei geriet der Kleinlasttransporter bei winterglatter Fahrbahn ins Rutschen. Der Fahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, es kollidierte mit der Mittelschutzleitplanke und anschließend mit dem auf dem rechten Fahrstreifen befindlichen Lkw. Nach dem Zusammenstoß war der Transporter nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf zirka 10.000 Euro. (BAB 24)

In Fahrtrichtung Berlin kam ein 42-jähriger Berliner Fahrer mit seinem Pkw Jeep zwischen den Anschlussstellen Meyenburg und Pritzwalk gegen 23.30 Uhr nach rechts von der winterglatten Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und kam in dem angrenzenden Böschungsgraben zum Stillstand. Der Fahrer und seine 33-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit, Gesamtschaden zirka 20.000 Euro. Für die Dauer von etwa einer Stunde war die Richtungsfahrbahn nach Berlin voll gesperrt. (BAB 24)

 

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