Mit dem Einsetzen des Regens auf gefrorenen Böden kam es ab Montagabend auch im Landkreis Dahme-Spreewald zu einer zeitweiligen Häufung von Verkehrsunfällen. Kurz vor 19:00 Uhr wurde der erste Verkehrsunfall auf der BAB 13 gemeldet, wo zwischen Teupitz und Baruth ein LKW-Sattelzug von der überfrorenen Fahrbahn abgekommen war. Verletzt wurde dabei niemand, aber der Sattelauflieger war in einen Graben gerutscht und musste durch eine Spezialfirma geborgen werden, was bis nach Mitternacht andauerte.
Zu einem Verkehrsunfall auf dem Berliner Ring in Fahrtrichtung West waren Rettungswagen und Polizei um 20:15 Uhr gerufen worden. Zwischen Niederlehme und Königs Wusterhausen hatte die Fahrerin eines PKW HONDA auf dem linken, nicht geräumten Fahrstreifen mehrere Fahrzeuge überholt und war dabei in Schleudern gekommen. Das Auto prallte gegen die rechte Schutzplanke und der Fahrer eines nachfolgenden LKW-Sattelzuges konnte trotz einer Gefahrenbremsung den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die 35-jährige Auto-Fahrerin trug dabei leichte Verletzungen davon, die ambulant in einer Klinik versorgt werden konnten. Bei geschätzten 9.000 Euro Sachschaden war der „Accord“ anschließend ein Fall für den Abschleppdienst. Bis 22:30 Uhr sorgte die Sperrung der rechten Fahrspur für Verkehrsbehinderungen und einen Stau.
Für den Fahrer eines MERCEDES-Vito begann der Dienstagmorgen mit einer Unfallaufnahme in der Berliner Straße von Luckau. Kurz nach Mitternacht war er mit seinem Fahrzeug von der überfrorenen Fahrbahn gerutscht und im angrenzenden Graben gelandet. Der Mann blieb unverletzt und das Auto mit einem vierstelligen Sachschaden fahrbereit. Zu einem zweiten witterungsbedingten Unfall wurde die Polizei kurz vor 05:30 Uhr in die Dresdener Straße von Luckau gerufen, wo offenbar ein Fahrzeug des Winterdienstes mit einem PKW FORD kollidiert war. Der „Focus“ landete im Graben und war mit einem fünfstelligen Sachschaden durch einen Abschleppdienst zu bergen.
In der Schutzplanke an der BAB 13 zwischen Freiwalde und Staakow landete kurz vor 04:00 Uhr ein PKW, da der Fahrer bei der Tour in Fahrtrichtung Berlin offenbar die winterlichen Fahrbahnverhältnisse unterschätzt hatte. Es blieb bei Sachschäden von etwa 3.000 Euro, verletzt wurde niemand.
Nur eine Stunde später war die Autobahnpolizei auf dem Berliner Ring gefragt. Im Schönefelder Kreuz war ein PKW VW beim Wechsel von der BAB 13 zur BAB 10 auf dem Beschleunigungsstreifen ins Schleudern gekommen. Der Passat landete in der Schutzplanke und war mit einem fünfstelligen Sachschaden anschließend nicht mehr fahrbereit, so dass ein Abschleppdienst organisiert werden musste. Die Insassen blieben unverletzt. Kurz vor 07:00 Uhr war die Unfallaufnahme an der westlichen Seite des Schönefelder Kreuzes notwendig, wo ein SKODA-SUV, aus Richtung Rangsdorf kommend, gegen die Schutzplanke geprallt war. Auch hier blieben die Insassen unverletzt, aber bei fünfstelligen Schäden war das Fahrzeug ein Fall für den Abschleppdienst. Nahezu zeitgleich war es auch im selben Autobahnabschnitt zur Kollision eines FORD-Kleinwagens mit einem MERCEDES-LKW gekommen, die mit Sachschäden von rund 3.000 Euro zu Buche schlug. Beide Fahrzeuge blieben betriebsbereit, Verletzte gab es nicht. Das Szenario wiederholte sich kurz nach 08:00 Uhr, wiederum im Bereich des Schönefelder Kreuzes, wo beim Wechsel von der BAB 13 zur BAB 10 ein PKW OPEL seitlich mit einem LKW-Sattelzug zusammenstieß. Auch hier blieb es bei vierstelligen Sachschäden an den weiter fahrtüchtigen Fahrzeugen.
Zur gleichen Zeit rief der Fahrer eines PKW TESLA die Polizei, da er zwischen dem Autobahnkreuz und Königs Wusterhausen mit seinem Auto in der Schutzplanke gelandet war. Bei rund 4.000 Euro musste ein Abschleppdienst gerufen werden, verletzt wurde niemand.