Die Schleusenaufsicht hat die Polizei am Montagmorgen darüber informiert, dass ein stillliegender Schubverband zunehmende Schräglage aufweise. Die Besatzung leitete Pumpmaßnahmen gegen das eindringende Wasser ein. Als Beamte der Wasserschutzpolizei kurze Zeit später vor Ort reintrafen, stellten sie jedoch fest, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen und die Feuerwehr wurde angefordert. Der Eigner beauftragte zudem die Entladung.
Gegenwärtig gibt es keine Hinweise auf Anfahrungen oder Sorgfaltspflichtverletzungen, die zu dem Schiffsunfall geführt haben. Vielmehr wird derzeit von Materialermüdung im Eisgang als Ursache ausgegangen. Die Schifffahrt ist von dem Vorfall bislang nicht beeinträchtigt, da im Bereich weiterhin eine Schifffahrtsperre wegen Behinderungen durch Eis besteht. Die Polizei hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt informiert und den Schiffsunfall aufgenommen.
Montag, 23.02.2026, 08:23 Uhr