Resümee zum SPEED-Marathon

Polizeidirektion Nord

Überregional

Kategorie
Verkehr
Datum
04.04.2019

Beim bundesweit durchgeführten SPEED-Marathon, der am 04.04.19 im Zeitraum von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr auch in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt wurde, sind insgesamt 23.636 Fahrzeug kontrolliert. Dabei wurden 1.558 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet. 506 Fahrzeugführer wurden innerhalb der Kontrolle angehalten, 1.052 Fahrzeugführer werden aufgrund überhöhter Geschwindigkeit Post von der Polizei erhalten.

In der Prignitz haben die Polizeibeamten vor einer Schule in Wittenberge die Einhaltung der vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit kontrolliert. Hier wurden bei einem Pkw Fahrer 49 km/h anstelle der erlaubten 30 km/h gemessen. Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Perleberg und Groß Buchholz wurde ein Transporterfahrer mit 98 km/h bei 80 km/h festgestellt und kontrolliert.

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin wurde ein Fahrer aus dem Landkreis Märkisch-Oderland in der Chausseestraße in Linow angemessen. Er war bei erlaubten 50 km/h mit 71 km/h unterwegs. Auf der Kreisstraße  zwischen Zühlen und Rheinsberg wurde ein Pkw aus dem Landkreis OPR mit 101 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen. An einer Messstelle an der A 24 in Höhe des Autobahndreiecks Wittstock wurde ein in Polen zugelassener Pkw BMW mit 146 km/h statt der erlaubten 100 km/h gemessen.

Im Landkreis Oberhavel fuhr an einer Kontrollstelle in der Zehdenicker Straße in Liebenwalde ein Pkw VW vorbei, dessen Fahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Der 38-jährige Mann bog zunächst in eine Straße ab und meldete sich jedoch kurz darauf bei den Beamten, um das dafür fällige Verwarngeld zu bezahlen. Bei so viel Reue hatten die Beamten ein Einsehen und beließen es bei einer Belehrung. In der Liebenwalder Straße im Ortsteil Summt war ein Oberhaveler Pkw-Fahrer mit 70 km/h statt der erlaubten 50 km/h unterwegs.

Insgesamt ist einzuschätzen, dass zwar relativ viele Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden, aber schwerer wiegende Überschreitungen ausgeblieben sind. Ein Großteil der Verkehrsteilnehmer hat sich an die Vorgaben der Straßenverkehrsordnung gehalten.

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