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Kategorie:
Polizeimeldungen

Polizeiinspektion Potsdam setzt auf`s Pferd

 Stahnsdorf

Potsdam-Mittelmark

Kategorie
Die Polizei
Datum
13.02.2020

Im Rahmen unserer jährlichen Sondermaßnahme „BAO Luna“ ist die Polizeidirektion West bereits seit Beginn der sogenannten dunklen Jahreszeit wieder vermehrt in Sachen Einbruchschutz unterwegs.



So werden Flyer an die Bürger verteilt, Sensibilisierungsgespräche mit Anwohnern geführt, Fahrzeuge kontrolliert und die polizeiliche Präsenz erhöht.

Die Polizeiinspektion Potsdam geht nun noch einen Schritt weiter und setzt auf `s Pferd. Seit Januar dieses Jahres kann man im Bereich Stahnsdorf berittene Polizisten sehen, die auf ihren Pferden durch die Gemeinde streifen.

Viele Bürger werden sich gefragt haben, was es damit auf sich hat… Es handelt sich bei ihnen um Kollegen der Reiterstaffel der Bundespolizei, die die Polizeiinspektion Potsdam bei ihren Sondereinsätzen zum Thema Einbruchschutz unterstützen. Von Vorteil ist hierbei natürlich die Nähe des Standortes der Reiterstaffel im Norden von Stahnsdorf.

Polizeikommissar Jens Zickler, Leiter dieser Sondereinsätze in der Polizeiinspektion Potsdam, war sehr erfreut, als er die Zusage für die Unterstützung durch die Reiterstaffel erhielt.

Zickler:“ Die Pferde und ihre Reiter genießen in der Bevölkerung einen großen Sympathiebonus, so dass man mit den Bürgern besonders schnell ins Gespräch kommt. Aber, und  das ist ein besonders großer Vorteil, die Reiter sitzen auf ihren Pferden so hoch, dass sie auch auf Grundstücke sehen können, die mit hohen Hecken oder Büschen geschützt sind, aber so natürlich auch Einbrechern (Sicht)Schutz bieten.“

Bereits zum dritten Mal waren nun am gestrigen Mittwoch Kollegen der Reiterstaffel der Bundespolizei in Stahnsdorf und Kienwerder zu sehen. Und es soll nicht das letzte Mal gewesen sein…. 

…und noch eine „Auflösung“:

Jens Zickler im Übrigen ist bei diesen Einsätzen selbst auch vor Ort unterwegs. Man erkennt ihn an einem oftmals langsam fahrenden braunen Golf, der wohl auch bereits bei Anwohnern aufgefallen ist. Der Polizeikommissar, der uniformiert unterwegs ist, sucht ebenso Kontakt zu den Anwohnern und

führt Bürgergespräche.

Hier noch einige Tipps, wie man sich vor Einbruch schützen kann:

Ganzjährlich bieten beispielsweise die Sachgebiete Prävention der jeweiligen Polizeiinspektionen  kostenlose Beratungstermine in den eigenen vier Wänden an, um nach telefonischer Terminvereinbarung direkt vor Ort über vorhandene Haussicherungen und individuell angepasste Sicherheitslösungen zu sprechen bzw. zu beraten.

Was kann man nun tun, um sich vor einem Einbruch zu schützen?

  • Die Beleuchtung kann sowohl von innen mittels Zeitschaltuhren als auch von außen durch Bewegungsmelder die Grundlage dafür bieten, dass die Täter durch die abschreckende Wirkung des Lichtes von einer kriminellen Handlung absehen.
  • Ebenfalls kann verbaute Videotechnik oder Hinweisschilder darauf die Hemmschwelle der Täter erhöhen. Hier ist darauf zu achten, dass lediglich das eigene Grundstück im Wirkungsbereich der Kamera abgebildet ist!
  • Als größte Schwachstellen erwiesen sich in der Vergangenheit die Fenster oder bodentief verglaste Terrassentüren. Demnach sollten diese Angriffspunkte besonders gut mit einbruchssicheren Einbauten verstärkt werden, wie beispielsweise Rollläden mit Sperrwirkung, sodass diese nicht ohne weiteres hochgeschoben werden können! Hilfreich können auch verschließbare Fensterknaufe und/oder eine Pilzkopfsicherung sein.
  • Ebenso sollten Fenster zu jeder Zeit, auch wenn das Haus nur kurz verlassen wird, vollständig geschlossen und verschlossen werden. Das Gleiche gilt natürlich ebenso für Haustüren!
  • Auch optische und akustische Alarmanlagen verfehlen ihre Wirkung selten, da diese unmittelbar die Aufmerksamkeit auf das angegriffene Objekt lenken.
  • Sind Sie oder Ihre Nachbarn im Urlaub, können Sie vorab die Übernahme bestimmter Aufgaben vereinbaren, wie zum Beispiel Wohnung betreuen, Briefkasten leeren und Kontrollgänge organisieren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu erwecken.

     

  • Ein wichtiger Hinweis der Polizei: Sollten Sie auffällige Beobachtungen machen, die möglicherweise mit einem Einbruch in Verbindung stehen könnten, informieren sie bitte sofort die Polizei. Nur so können wir schnell erfolgversprechende Maßnahmen einleiten! Notieren Sie sich auch Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos und Personen.

Verantwortlich:

Polizeidirektion West
Pressestelle

Magdeburger Straße 52
14770 Brandenburg an der Havel

Telefon: 03381 560-2020
Telefax: 03381 560-2009
pressestelle.pdwest@polizei.brandenburg.de
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