Im Rahmen einer landesweiten Aktionswoche hat sich die Polizeidirektion Süd am gestrigen Mittwoch den sogenannten "Speedmarathon" beteiligt und verstärkt im gesamten Bereich Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. An 23 Kontrollpunkten wurden knapp 7.500 Fahrzeuge gemessen. Dabei stellten die Beamten 173 Geschwindigkeitsverstöße fest, darüber hinaus zwei Alkoholverstöße und 37 sonstige Verstöße, wie zum Beispiel Fahrzeugmängel.
Die höchste Überschreitung innerhalb geschlossener Ortschaften wurde in Hosena festgestellt. Dort war ein Fahrzeugführer mit 70 statt der erlaubten 50 Kilometern pro Stunde unterwegs. Hier hatte die Polizei auf den Wunsch von Anwohnern reagiert und die Kontrollstelle eingerichtet.
Auf der Bundesstraße 320 bei Lübbinchen (SPN) maßen die Beamten bei einem polnischen PKW SEAT eine Geschwindigkeit von 107 km/h, erlaubt waren hier 70.
Auch außerhalb ausgewiesener Aktionswochen wird die Polizei den Kontrolldruck hochhalten. Denn nicht angepasste Geschwindigkeit ist und bleibt bei Unfällen mit Verletzten Ursache Nummer eins. Im Jahr 2025 wurden im Direktionsbereich 17.159 Verkehrsunfälle verzeichnet, dabei wurden 2.561 Menschen verletzt und 26 getötet. In 1.197 Fällen war unangepasste Geschwindigkeit die Unfallursache.