Die Wasserschutzpolizei hat am Sonntagnachmittag von 15 bis 17 Uhr im Bereich der Quenzbrücke Geschwindigkeitsmessungen am Wasser mittels Lasergerät durchgeführt. Innerhalb der zwei Stunden wurden in beiden Richtungen insgesamt 37 Wasserfahrzeuge gemessen. Hierbei wurden fünf Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt. Während es in drei Fällen bei einem Verwarngeld blieb, mussten in zwei Fällen Bußgeldverfahren eingeleitet werden: Ein Wassermotorrad wurde mit 37 km/h statt der erlaubten zwölf km/h gemessen; zudem war ein Sportmotorboot mit gemessenen 30 km/h statt der erlaubten neun km/h unterwegs. Die Bußgelder in beiden Fällen liegen im hohen dreistelligen Bereich.
EPHK Heiko Schmidt, Leiter WSP PD West Der Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, Erster Polizeihauptkommissar Heiko Schmidt, sagt: „Wir werden in dieser Saison vermehrt Geschwindigkeitskontrollen durchführen und bei aggressivem Fahren weiterhin sofort eingreifen, denn Sog- und Wellenschlag erzeugen gefährliche Situationen für Schwimmer sowie kleinere Wasserfahrzeuge und beschädigen zusätzlich noch die natürliche Uferbefestigung, von Belästigungen der Anwohner ganz zu schweigen.“ Er empfiehlt weiterhin, sich vor dem Antritt der Fahrt unbedingt mit der eigenen Bootstechnik, der geplanten Strecke und deren nautischen Bedingungen sowie mit den Vorfahrts- und Geschwindigkeitsregeln vertraut zu machen.
Sonntag, 12.07.2026, 14:47 Uhr