Dem Treiben ein Ende bereitet

Schwedt/Oder

Uckermark

Kategorie
Die Polizei
Tags
Straftaten
Datum
03.02.2026

Im Tagesverlauf des 02.02.2026 wählte eine Schwedterin mehr als 200-mal den Notruf der Polizei, wobei sie mehrere Telefone benutzte. Die Frau legte immer wieder auf, so dass nie ein Gespräch zustande kam.


Also nahm sich eine Streifenwagenbesatzung der Sache an und konnte hinter der geschlossenen Wohnungstür der Anruferin auch Geräusche wahrnehmen. Geöffnet wurde ihnen jedoch nicht. Da Gefahren für Leib und Leben nicht auszuschließen waren, erfolgte schließlich die Notöffnung der Tür durch alarmierte Kameraden der Feuerwehr. Tatsächlich fand sich in den Räumen eine Frau, welche jegliche Kooperation verweigerte und die Helfer zudem verbal anging. Die Telefone der 63-jährigen Deutschen sind nun sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet. Der gegen sie gerichtete Vorwurf lautet auf Notrufmissbrauch.


Solche Taten sind keine Kavaliersdelikte! Schließlich kann eine blockierte Notrufleitung für Menschen, die wirklich Hilfe benötigen, schlimme Folgen haben.

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