wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in (m/w/d) im Bereich Biologie mit Schwerpunkt DNA im Dezernat 

Überregional

Kategorie
Stellenausschreibungen
Tags
Bewerbung
Datum
03.02.2026

Das Polizeipräsidium mit seinen fast 7.300 Bediensteten trägt zur Sicherheit der rund 2,6 Millionen   – in 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten wohnhaften – Brandenburgerinnen und Brandenburger bei.

Das Kriminaltechnische Institut (KTI) beim Landeskriminalamt stellt das zentrale Expertisenlabor für die Polizei des Landes Brandenburg dar und ist eine Abteilung des Landeskriminalamtes. Im KTI werden im Auftrag von Gerichten, Staatsanwaltschaften und der Polizei Beweismittel in Strafverfahren analysiert und begutachtet.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist im Landeskriminalamt, Abteilung Kriminaltechnisches Institut die Stelle

   einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters                                                                     (m/w/d)

                           im Bereich der Biologie mit Schwerpunkt DNA

                                      im Dezernat Forensische Biologie

befristet nach § 14 Teilzeit- und Befristungsgesetz, zunächst im Rahmen eines Beschäftigungsverbotes und der anschließenden Mutterschutzvertretung, bis Mitte Juli 2026 zu besetzen. Es besteht die Option der Verlängerung im Rahmen der Elternzeitvertretung gemäß § 21 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz.

Der Dienstort ist Eberswalde.

Das erwartet Sie:

  • Untersuchung und Bearbeitung von kriminaltechnischen Begutachtungsaufträgen mit gerichtsbiologischer Fragestellung im Schwerpunktbereich molekulargenetische Untersuchungen zu Spuren menschlicher Herkunft
  • Erstellung von forensischen Gutachten und Berichten
  • Etablierung und Validierung neuer Methoden zur forensischen Spurenuntersuchung
  • Übernahme von Aufgaben im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems

 

Anforderungen

formale Anforderungen:

Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in der Fachrichtung Biologie oder Biochemie (Master, Universitätsdiplom) mit Schwerpunkt Molekularbiologie oder einer vergleichbaren Fachrichtung.

Die Ausschreibung richtet sich auch an Bewerberinnen und Bewerber, mit entsprechenden Fähigkeiten und Erfahrungen in entsprechenden Tätigkeiten.

 

fachliche Anforderungen:

  • Erfahrungen im Umgang mit molekulargenetischen Verfahren und dabei eingesetzten technischen Geräten
  • Erfahrungen auf dem Gebiet der Analyse humaner STR-Polymorphismen, der Laborautomatisierung und des Qualitätsmanagements (wünschenswert)

außerfachliche Anforderungen:

  • Kommunikations- und Entscheidungskompetenz
  • Organisationsfähigkeit
  • gesundheitliche Voraussetzungen für Arbeiten im chemischen Labor
  • Teamfähigkeit
  • Kenntnisse auf dem Gebiet der Qualitätssicherung sowie DV- technische Kenntnisse
  • sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • Engagement, physische und psychische Belastbarkeit
  • Flexibilität, Einsatzbereitschaft

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gemäß § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird.

 

Wir bieten Ihnen:

Ein befristetes Beschäftigungsverhältnis mit einer Eingruppierung nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder.

 

Daneben bieten wir:

  • eine anspruchsvolle und herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz
  • vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeitgestaltung (kernzeitlose Gleitzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr) mit der Möglichkeit der flexiblen Arbeitsortgestaltung
  • kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse, Fitnessräume etc.)
  • bedarfsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten
  • die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets bzw. Deutschlandtickets-Job
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr sowie bezahlte Freistellung am 24.12. und 31.12.
  • (nur für Tarifbeschäftigte:) betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung.

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

 

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Landespolizei in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende, die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellten Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen

 

Auskünfte zum fachlichen Aufgabenbereich erteilt Ihnen Frau Schmidt unter der Telefonnummer (03334) 388-4200. Für Fragen zum Bewerbungs-/Auswahlverfahren steht Ihnen Frau Kolitsch unter der Telefonnummer (0331) 283-3314 gern zur Verfügung.

 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Nachweis über den erforderlichen Abschluss sowie ggf. Arbeitszeugnissen) bis zum 25.02.2026 an das

 

 

                                         Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

                                             Behördenstab, Stabsbereich Personal

                                                      Kaiser-Friedrich-Straße 143

                                                                 14469 Potsdam

                                                                            oder

                                           bewerbung.pp@polizei.brandenburg.de

 

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.

Eine Rücksendung eingereichter Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden.

Sollten Sie uns Ihre Unterlagen verschlüsselt zusenden wollen, kontaktieren Sie uns zur Übermittlung unseres öffentlichen Schlüssels.

Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 5 MB ist.

 

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen nur dann in einem weiteren Verfahren berücksichtigt werden können, wenn dem Bewerbungsschreiben ein Lebenslauf sowie der Nachweis über die erforderliche Qualifikation beigefügt sind. Aktuelle Arbeitszeugnisse sollten ebenfalls beigefügt werden. Ihre Bewerbungsunterlagen müssen in deutscher Schrift vorliegen. Ausländische Abschlüsse erfordern das Vorlegen eines Anerkennungs- bzw. Gleichwertigkeitsbescheids. Zudem benötigen wir für Ihre ausländischen Unterlagen eine fachkundige Übersetzung durch staatlich anerkannte beeidigte Dolmetscherinnen/ Dolmetscher oder Übersetzerinnen/ Übersetzer.  

 

Hinweise zum Datenschutz:

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website www.polizei.brandenburg.de eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

Verantwortlich:

Polizeipräsidium
Stabsbereich Personal

Kaiser-Friedrich-Str. 143
14469 Potsdam
Zum Impressum des Polizeipräsidiums


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