Von Betrügern nicht hinters Licht führen lassen

Schöneiche b. Berlin

Oder-Spree

Kategorie
Kriminalität
Tags
Betrug
Datum
30.01.2026

Am Nachmittag des 29.01.2026 meldete sich eine Rentnerin bei der Polizei und gab an, dass sie von einem angeblichen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Berlin einen Anruf erhalten habe. Der Mann habe ihr mitgeteilt, dass ihre Schwiegertochter einen Verkehrsunfall verursacht hätte und dabei eine Radfahrerin tödlich verletzt worden sei. Jetzt müsse die Schwiegertochter ins Gefängnis, so nicht eine Kaution gestellt würde. Und es wurden gleich einmal 120.000 Euro aufgerufen!

Die Rentnerin ließ sich von dieser bei Betrügern immer noch beliebten Masche des Schockanrufes aber nicht aus der Fassung bringen. Vielmehr kontaktierte sie umgehend das zuständige Amtsgericht, wo man ihr mitteilte, dass es den Verkehrsunfall nie gegeben habe und der Anrufer offenkundig ein Ganove sei, der es nur auf das Geld abgesehen hätte. Ein Vermögensschaden ist demnach nicht entstanden. Trotzdem will die Kriminalpolizei herausbekommen, wer sich da hatte bereichern wollen. 

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