In einem durch die Staatsanwaltschaft Potsdam geführten Ermittlungsverfahren hat die Kriminalpolizei, in Zusammenwirken mit der Bereitschaftspolizei am Montagnachmittag Räumlichkeiten bei einem 38-jährigen Mann im Brandenburger Stadtteil Nord durchsucht. Ziel war es, bei dem wegen illegalem Handeltreibens mit Betäubungsmitteln beschuldigten Mann, Beweismittel aufzufinden. Im Rahmen der Durchsuchung hat die Polizei mehrere Kilo Amphetaminpaste und Cannabis sowie Bargeld und einen nach dem Waffengesetz verbotenen Teleskopschlagstock aufgefunden. Außerdem fanden die Beamten mehrere dutzend Stück Pyrotechnik ohne Kennzeichnung und acht sogenannte Kugelbomben auf. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt, der beschuldigte Mann vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg gebracht. Zum Abtransport der Sprengmittel kamen Kollegen des Munitionsbergungsdienstes der Bundespolizei vor Ort. Der Beschuldigte wurde am Dienstagnachmittag beim Amtsgericht Brandenburg vorgeführt. Dort hat der zuständige Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft den Haftbefehl erlassen und verkündet, wonach der Beschuldigte anschließend in eine Justizvollzugsanstalt überführt wurde.
Montag, 26.01.2026, ab 14:30 Uhr