Am Nachmittag des 08.04.2026 wurden Polizisten zu einem Einkaufsmarkt in der Franz-Mehring-Straße gerufen. Dort sollte es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem ehemaligen Pärchen gekommen sein, in deren Verlauf der 31 Jahre alte Mann die 25-jährige Frau auch geschlagen habe.
Als Beamte am Einsatzort eintrafen, fand sich dort eine Gruppe von Männern, wobei zwei der Herren unvermittelt und unter den Augen der Uniformierten aufeinander losgingen. Die Streithähne konnten getrennt und des Platzes verwiesen werden. Doch gerieten sie kurz darauf, noch in Sichtweite, erneut in einen Streit. Abermals wollten die Polizisten eingreifen, mussten aber erleben, wie einer der Kontrahenten plötzlich mit erhobener Faust auf sie zukam. Dann hob der Wütende auch noch ein Stück Beton vom Boden auf und warf den Brocken in Richtung der Polizeikräfte. Zwar verfehlte das Geschoss sein Ziel, aber nun war der Mann doch zu weit gegangen. Ein Fluchtversuch nützte ihm auch nichts mehr. Der 41-jährige polnische Staatsbürger fand sich zügig am Boden und in Handfesseln wieder.
In diesem Moment solidarisierte sich sein vorheriger Kontrahent mit ihm. Als der 39 Jahre alte Mann keine Ruhe geben wollte und seine Aggressionen auch nicht so recht im Griff zu haben schien, lag er rasch neben seinem Landsmann. Beide Delinquenten verbrachten die kommenden Stunden im polizeilichen Gewahrsam, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnten. Um eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte kam der Ältere trotzdem nicht herum.
Der eigentliche Auslöser des polizeilichen Einsatzes hatte ebenfalls eine Anzeige zur Folge. In diesem Fall wurde zum Verdacht der Körperverletzung ein Verfahren eingeleitet.