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Kategorie:
Polizeimeldungen

Kriminalitätslage für das Jahr 2017 in der Polizeidirektion Süd

Cottbus

Überregional

Kategorie
Daten und Fakten
Datum
24.05.2018

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Süd wurden im Jahr 2017 (2016) insgesamt 44.961 (48.102) Straftaten registriert und mit einer Aufklärungsquote von 53,7% (51,7,%) konnte über  die Hälfte einer Klärung zugeführt werden. Im Vergleich zum Jahr 2008 mit 52.802 Straftaten ist es die geringste Kriminalitätsbelastung seit 10 Jahren.

Von der Gesamtzahl der Straftaten entfallen auf die Stadt Cottbus und den Landkreis Spree-Neiße 16.400 (19.942), auf den Landkreis Dahme-Spreewald 15.647 (14.725),  den Landkreis Oberspreewald-Lausitz 7.039 (7.153) und den Landkreis Elbe-Elster 5.875 (6.282) Fälle.

Die Zunahme der Fälle in der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald lassen sich im Wesentlichen auf die Erhöhung der Fallzahlen bei Verstößen gegen das Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz sowie in diesem Zusammenhang mit Urkundenfälschungen die durch die Polizeiinspektion Flughafen und die Bundespolizei bei der Einreise in die Bundesrepublik am Flughafen Schönefeld zurückführen.  Am Standort Schönefeld und dem Flughafen liegt es in der Natur der Sache, dass es der erste Anlaufort für Migranten ist. 

Intensive Maßnahmen der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße gemeinsam mit  kommunalen Verantwortungsträgern zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität, führten zu einem erheblichen Rückgang von Diebstahlhandlungen von 9.894 auf (7.497).

Bis auf die Stadt Welzow wo eine ermittelte Tätergruppe mit Diebstahlhandlungen für eine Erhöhung der Fallzahlen sorgte, gingen in allen Gemeinden und Ämtern des Landkreises Spree-Neiße und der Stadt Cottbus die Fallzahlen erheblich zurück. In der Stadt Forst ist ein Rückgang um 27,9% und in der Stadt Guben um 27,5% der erfassten Fälle zu verzeichnen.

Mit insgesamt 18.233 (21.055) Straftaten und einem Anteil von 40,6% (43,8%) an allen erfassten Fällen bestimmen die Diebstahlsdelikte das Gesamtbild im Kriminalitätsgeschehen. In diesem Deliktsbereich lässt sich ein Rückgang um 2822 Fälle bei einer Aufklärungsquote von 23,1% (23,4%) feststellen.

So konnte ein Rückgang beim Diebstahl aus Büros und Firmen auf 1.167 (1.348), aus Böden und Keller auf 1.405 (2.250) und Bungalows auf 1.153 (1.154) festgestellt werden. Im Bereich der Rauschgiftkriminalität lagen die Fallzahlen mit 1.712 (1.832) auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr. Ermittlungsgruppen in den Polizeiinspektionen Cottbus/Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz arbeiten erfolgreich, zur Bekämpfung des Handels mit illegalen Drogen und daraus resultierender Beschaffungskriminalität.

Bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung liegt die Aufklärungsquote mit 85,2% (85,8%) und Roheitsdelikten sowie der persönlichen Freiheit mit 88,7% (87,7%) gleichbleibend hoch.

Die Zahl der politisch motivierten Straftaten beträgt im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Süd 562  (580) Fälle. Die Aufklärungsquote lag bei diesen Straftaten bei 62% (62%). Es handelte sich in 422 (475) der abgeschlossenen Fälle um politisch rechts motivierte Taten und bei 83 (59) um politisch links motivierte Taten.  Bei 249 (258)  Fällen handelt sich um sogenannte Propagandadelikte und bei Gewaltstraftaten ist ein erheblicher Rückgang von 80 Fällen im Jahr 2016 auf 48 Fälle im Jahr 2017, bei einer Aufklärungsquote von 81% (76%) zu verzeichnen.

Zu den 24.149 (24.885) aufgeklärten Straftaten konnten 16.914 (17.196) Tatverdächtigte ermittelt werden. Davon sind 12.577 (12.899) männlich und 4.337 (4.297) weiblich sowie 3.314 (3.169) der Tatverdächtigten waren zum Zeitpunkt der Tatausführung unter 21 Jahren. Es wurden 5.684 (4.967) nichtdeutsche Tatverdächtigte ermittelt. Dieser hohe Anteil ist auch mit Straftaten 2.388 (2.072)  gegen das Asylverfahrens- und Ausländergesetz verbunden, die nur durch diese Personen begangen werden können.

Verantwortlich:

Polizeidirektion Süd
Pressestelle

Juri-Gagarin-Straße 15-16
03046 Cottbus

Telefax: 0355 4937-2002
pressestelle01.pdsued@polizei-internet.brandenburg.de

Telefon der Vermittlung:
0355 7890
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