Die Polizei ist am späten Mittwochvormittag durch die Rettungsleitstelle über einen Bootsunfall auf der Potsdamer Havel im Bereich der Insel Obere Planitz informiert worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand waren sowohl ein Fahrgastschiff als auch ein Sportmotorboot auf der Potsdamer Havel zu Tal (Richtung Kiewitt) unterwegs. Ersten Schilderungen zufolge übersah der 61-jährige Schiffsführer des Fahrgastschiffs offenbar das Sportmotorboot und es kam zu einer Kollision, in deren Folge das Sportmotorboot zu sinken begann.
Die beiden Insassen des Sportmotorboots, der 72-jährige Sportbootführer sowie eine 71-jährige Mitfahrerin, konnten sich nach der Kollision selbständig ans Ufer begeben und wurden dort von Rettungskräften untersucht. Sie hatten beide keine Verletzungen und konnten anschließend aus der vorsorglich durchgeführten Untersuchung entlassen werden.
Polizeibeamte der Wasserschutzpolizei waren vor Ort und nahmen den Schiffsunfall auf. Das zuständige Wasserstraßenschifffahrtsamt wurde über den Sachverhalt ebenfalls informiert. Das Sportmotorboot sank halb, bis es auf einer Sandbank außerhalb der Fahrrinne zum Liegen kam. Dessen Bergung liegt in der Zuständigkeit des Eigentümers. Am Fahrgastschiff entstanden nach vorliegendem Kenntnisstand nur geringfügige Schäden, so dass das Schiff seine Fahrt fortsetzen konnte. Eine Gesamtschadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Mittwoch, 02.09.2026, 11:10 Uhr