Beamte der Wasserschutzpolizei kontrollierten auch am vergangenen Wochenende wieder Sportboote und Bootsführer. Am Sonntag fiel ihnen gegen 13:30 Uhr ein Kajak auf der Hauptspree unweit der Badestelle Hartmannsdorf auf, dessen Bootsführer drogentypische Ausfallerscheinungen zeigte. Ein Drogenvortest bei dem 35-Jährigen bestätigte den Verdacht mit positiven Reaktionen auf Amphetamine und Kokain. Was folgte, war die Veranlassung einer Blutprobe im Krankenhaus, um gerichtsfeste Beweise zu erlangen und die Einleitung der entsprechenden Verfahren.
In diesem Zusammenhang nochmals der Hinweis der Polizei: Auch bei einer Drogen- oder Trunkenheitsfahrt auf dem Wasser ist nicht nur der Bootsführerschein, soweit erforderlich, in Gefahr. Informationen über Straf- und Bußgeldverfahren dieser Art werden stets auch an die Straßenverkehrs- und Fahrerlaubnisbehörde weitergeleitet, was in der Folge zu einer Prüfung der Fahrtauglichkeit für Kraftfahrzeuge führen kann.