Ein 62-Jähriger wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag von seiner Ehefrau geweckt. Die Frau hatte Motorengeräusche vor dem gemeinsamen Haus gehört und schaute nach dem Rechten. Sie bemerkte, dass der PKW Mazda der Familie verschwunden war, weckte ihren Mann und dieser alarmierte die Polizei. Während eingesetzte Beamte vor Ort die Zeugenaussagen aufnahmen, wurde parallel nach dem Wagen gefahndet. Auf der Bundesautobahn 10 gelang es einer Polizeistreife den Wagen in Fahrtrichtung Dreieck Spreeau festzustellen. Die Beamten nahmen unverzüglich die Verfolgung des gestohlenen Wagens auf. Der Fahrer flüchtet mit hoher Geschwindigkeit auf der A10 und fuhr weiter auf die A12. Im Bereich der Autobahnanschlussstelle Friedersdorf verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit einem Baum. Der Wagen wurde dadurch schwer beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer setzte seine Flucht zu Fuß fort und entkam, trotz unverzüglicher Fahndung, bislang unerkannt. Bei der Fahndung kam unter anderem auch ein Fährtenhund zum Einsatz.
Die Eigentümer des Fahrzeuges wurden über den Unfall informiert. Nach ersten Einschätzungen entstand an dem Wagen ein Schaden von 39.000 EUR.
Freitag, 23. November 2018, 00:25 Uhr