Die alte Masche zog diesmal nicht

Frankfurt (Oder), Ziltendorf und Eisenhüttenstadt

Oder-Spree

Kategorie
Kriminalität
Tags
Betrug
Datum
22.05.2026

Am Nachmittag des 21.05.2026 wandte sich eine Rentnerin an die Polizei, nachdem sie einen ominösen Anruf auf ihrer Festnetznummer entgegengenommen hatte. Im Gespräch wollten ihr noch Unbekannte einreden, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht habe und nun ins Gefängnis müsse, so keine Kaution gestellt würde. Doch ließ sich die hochbetagte Dame auf nichts ein und beendete kurzerhand das Telefonat. Danach informierte sie die Polizei.

Bereits in der Mittagszeit hatte zwei Eisenhüttenstädterinnen ähnliche Anrufe gemeldet. In einem der Fälle wurde eine der Frauen von einem Mann kontaktiert, der ihr zu verstehen gab, Polizeibeamter zu sein und ihr mitteilen zu müssen, dass ihre Tochter ins Gefängnis gebracht worden wäre. Weiter kam aber auch dieser Betrüger nicht mit seinen Ausführungen.

Als pfiffig und gut informiert erwies sich zudem eine ältere Dame aus Eisenhüttenstadt, der weisgemacht werden sollte, dass ihr Enkel in Düsseldorf einen Verkehrsunfall verursacht habe. Wenn nicht 45.000 Euro aufgebracht würden, warte eine längere Haftdauer auf den jungen Mann. Die „Oma“ ließ sich nicht ins Bockhorn jagen und legte kurzentschlossen den Hörer auf.  

Auch aus Ziltendorf erreichte die Polizei eine Nachricht über derartige Betrugsversuche. Diesmal sollte die Angerufene 35.000 Euro an einen „Polizeibeamten“ übergeben. Und auch dieser Ganove scheiterte mit der schon altbekannten Masche.

In allen benannten Sachverhalten ermittelt die Kriminalpolizei, wer sich hinter den Anrufern verbarg.

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