Am späten Abend des 10.06.2026 bemerkten Zeugen, wie drei junge Männer versuchten, mittels Feuerzeuges einen Nadelbaum am Hauptfriedhof in Brand zu setzen. Sie griffen sofort ein und konnten die bereits entflammten Stellen löschen.
Umgehend trat das Trio die Flucht an und trennte sich später in der Heinrich-Hildebrand-Straße. Dort überquerten zwei der Herren die Fahrbahn und ließen sich dabei auch von dem für sie -Stopp- gebietenden Ampelsignal nicht aufhalten. Das wiederum bekam ein Bundespolizist mit, der mit seinem Privatwagen vorgefahren war und die jungen Leute ansprach. Daraufhin hob einer der Ertappten seinen Arm zum sog. „Hitlergruß“ und anschließend beleidigten die Jugendlichen den ihnen Gegenüberstehenden auch noch.
Jetzt war aber einer der Zeugen des Geschehens vom Hauptfriedhof hinzugetreten und hatte seine Beobachtungen geschildert. Sofort legten sich die Arme des Bundespolizisten fest um die Delinquenten und alarmierte Kollegen der Landespolizei konnten sie sich dann einmal etwas genauer betrachten.
So kam heraus, dass man es mit zwei Deutschen im Alter von 13 und 14 Jahren zu tun hatte. Ihr Kumpel erwies sich als gleichfalls 13-Jährig. Alle sind trotz ihrer Jugend schon hinreichend polizeilich bekannt. Die Kriminalpolizei wird sich nun erneut mit ihnen beschäftigen.