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Kategorie:
Polizeimeldungen

Bekämpfung der internationalen Kraftfahrzeugverschiebung durch Stärkung der operat. Zusammenarbeit

Operatives Treffen von polizeilichen Ermittlern aus mehreren Bundesländern und Polen

Überregional

Kategorie
Kriminalität
Datum
01.03.2017

Potsdam. Seit dem 28.02.2017 kommen in Potsdam für drei Tage fast 40 Ermittler aus Polen und Deutschland zusammen, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der internationalen Kraftfahrzeugverschiebung zu intensivieren.

Es handelt sich ein um erstes operatives Treffen im Projekt LIMES, in dem in mehreren aktuell geführten Ermittlungen zur Kfz-Kriminalität beiderseits der deutsch-polnischen Grenze nunmehr die konkrete polizeiliche Zusammenarbeit vereinbart werden soll. Ziel ist vor allem die Abstimmung zum Erkenntnisaustausch sowie zu parallelen Ermittlungen bis hin zur Initiierung von sogenannten Spiegelverfahren. Auch die Bildung gemeinsamer Ermittlungsgruppen, die dann unter der Federführung der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaften zu bilden wären, wird thematisiert.

An der vom Landeskriminalamt Brandenburg organisierten Tagung nehmen Polizeibeamte aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen teil. Die polnischen Ermittler kommen aus vier Woiwodschaften sowie aus Warschau. Auch EUROPOL unterstützt das operative Treffen.

Diesem ersten Treffen werden in den nächsten zwei Jahren weitere folgen.

Das Projekt LIMES wird unter gemeinsamer Leitung der Landeskriminalämter Berlin und Brandenburg und unter Beteiligung der Landeskriminalämter in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie der Polizeien in Polen, Litauen, Lettland, Estland, Tschechien und Schweden durchgeführt. EUROPOL ist ein weiterer Partner im Projekt. Das Gesamtprojekt soll die Bekämpfung der internationalen Kraftfahrzeugverschiebung sowie der russischsprachigen organisierten Kriminalität stärken. Es wird aus dem Fonds für die innere Sicherheit der Europäischen Union gefördert. Für die kommenden zwei Jahre wurde eine Fördersumme von über 500.000 Euro bewilligt.

Verantwortlich:

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