Ein 30-jähriger Mann traf am Bahnhof auf einen 31-Jährigen und forderte dessen Armbanduhr. Weiterhin drohte er mit Schlägen, sollte dieser seine Wertsachen nicht herausgeben. Der Ältere holte dann ein Pfefferspray aus seiner Hosentasche und setzte dieses gegen Räuber ein. Hierbei beleidigte er außerdem den Räuber, der wiederum mit der Faust in Richtung des Pfeffersprays schlug und den Mann am Oberkörper traf. Dieser flüchtete und kontaktierte den Notruf der Polizei. Als die Beamten dann den Sachverhalt mit Unterstützung der Bundespolizei zu erhellen versuchten, wurden bei einem 18-jährigen Zeugen -unabhängig vom zuvor beschriebenen Sachverhalt- betäubungsmittelverdächtige Substanzen sowie eine Gaspistole ohne Prüfzeichen aufgefunden.
Die Beamten haben das Pfefferspray, die betäubungsmittelverdächtige Substanz sowie die Gaspistole sichergestellt. Alle Personen erhielten in der Folge Platzverweise, welchen diese auch nachkamen. Nun ermittelt die Kriminalpolizei zu einer räuberischen Erpressung, Körperverletzungsdelikte, Beleidigung, Verstoß gegen das Cannabisgesetz und den Verstößen gegen das Waffengesetz.