Achtung: Neue Betrugsmasche

Neuenhagen/Beeskow

Überregional

Kategorie
Kriminalität
Tags
Betrug
Datum
06.07.2026

Die Polizei hat in den zurückliegenden Tagen mehrere Betrugsstraftaten registriert, bei denen zunächst telefonischer Kontakt zu den späteren Geschädigten aufgebaut wurde. In den Telefonaten gaben sich die Anrufer jeweils als Mitarbeiter eines regionalen Geldinstituts aus und versuchten den Eindruck zu erwecken, dass Unregelmäßigkeiten auf dem Konto festgestellt wurden, die eine Prüfung erforderlich machen. Dazu, so suggerieren es die Betrüger – und um nichts anderes handelt es sich hier –, müsse die Geldkarte eingezogen werden. Dann erschien tatsächlich jeweils eine Frau bei den zuvor Angerufenen und ließ sich die Karte aushändigen, mit der kurz darauf Bargeldabhebungen erfolgten.

Die Frauen, die die Geldkarten in Empfang genommen haben, wurden in einem Fall als ca. 50 Jahre alt und ca. 1,70 m groß beschrieben. Sie soll schwarze Haare gehabt haben. In einem weiteren Fall wird die Abholerin als ca. 40-Jährige beschrieben, die ebenfalls schwarze Haare hatte, aber ca. 1,80 m groß und kräftig gewesen sein soll.

Auch in Beeskow hat sich eine 79-Jährige an die Polizei gewandt, die Gleiches erlebt hat. In ihrem Fall erschien ein Mann, der sich erneut als Mitarbeiter der Sparkasse ausgab, dem die Geschädigte ihre Geldkarte aushändigte, die überprüft werden sollte. Ob es auch in diesem Fall zu einer Geldabbuchung gekommen ist, wird derzeit geprüft.

 

Die Polizei warnt:

Immer wieder behaupten Betrüger am Telefon, von vertrauenswürdigen Behörden oder Institutionen zu stammen, und versuchen, an Informationen zu gelangen.

Geben Sie keine Auskunft zu Vermögenswerten oder vertraulichen Inhalten am Telefon.

Seien Sie skeptisch.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Brechen Sie das Telefonat ab!

Nehmen Sie im Anschluss Kontakt zu den Ihnen bekannten Mitarbeitern Ihres Geldinstituts oder zu Familienangehörigen bzw. Vertrauenspersonen auf.

Übergeben Sie keine Wertgegenstände oder Ihre Geldkarten an unbekannte Personen.

Verantwortlich:

Polizeidirektion Ost
Pressestelle

Nuhnenstraße 40
15234 Frankfurt (Oder)

Telefon: 0335 561-2020
pressestelle.pdost@polizei.brandenburg.de
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