Am Freitag wurde bei der Polizei ein Anlagenbetrug angezeigt. Ein Mann informierte sich im Internet über Möglichkeiten, in Kryptowährungen zu investieren. Hierbei hinterließ er seine Kontaktdaten. In der Folge wurde er mehrfach telefonisch kontaktiert. Den unbekannten Tätern wurde ein Fernzugriff auf seinen Computer gestattet. Im weiteren Verlauf kam es zur Abhebung eines sechsstelligen Geldbetrages von seinem Konto.
Die Polizei rät:
Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern an. Lassen Sie sich aussagekräftige Referenzen zeigen.
- Gestatten Sie niemals fremden Personen Fernzugriff auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone.
- Bevor Sie jemandem ihr Geld geben wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer ist“, informieren Sie bitte ihre örtliche Polizeidienststelle!
- Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zum Vertragsabschluss drängen.
- Lesen Sie die AGBs des Anbieters genau durch und fragen Sie bei Unklarheiten gezielt nach.
- Fragen Sie nach der Absicherung Ihrer Investition. Bestimmte Produkte (z.B. Inhaberschuldverschreibungen) sind beispielsweise nicht über einen so genannten Einlagensicherungsfonds abgesichert – das heißt, bei einer Insolvenz des ausgebenden Unternehmens sind diese Gelder verloren.
- Holen Sie Vergleichsangebote anderer Anbieter ein.
- Nutzen Sie den Service von Verbraucherzentralen und spezialisierten Anwälten (z.B. Fachanwälte für Kapitalmarktrecht) und lassen Sie die Ihnen vorliegenden Angebote prüfen.
- Falls Sie Opfer einer Straftat geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.