Polizei sucht mit Phantombild nach Telefonbetrüger

Tattag: Dienstag, 01. Juni 2021, 17:25 Uhr

Landkreis Teltow-Fläming, Luckenwalde (Nord)

Teltow-Fläming

Kategorie
Gesuchte Straftäter
Datum
28.07.2021

Phantombild eines TrickbetrügersPhantombild eines TrickbetrügersMit einem Phantombild sucht die Kriminalpolizei der Polizeidirektion West nach einem bislang unbekannten Geldabholer, der am Nachmittag des 01. Juni 2021 von einem Senior  in Luckenwalde mehrere Tausend Euro Bargeld übernommen hat. Der Senior war zuvor auf einen Telefontrickbetrug reingefallen, bei dem die Täter durch eine Schocknachricht eine Situation erzeugen, bei der der Senior, übrigens wie viele andere angerufene Bürger auch, so überrumpelt wurde, so dass er handelte, ohne großartig darüber nachdenken zu können.

Durch geschickte Kommunikation gaukeln die Täter den Leuten dabei unter anderem die akute Notlage eines engen Angehörigen vor und nutzen die Hilfsbereitschaft und Angst der Angerufenen scharmlos aus, um an ihr Erspartes oder Wertsachen zu gelangen. In diesem Fall gelang es dem geschädigten Herrn sich an den Geldabholer zu erinnern und mit Hilfe von Spezialisten des LKA ein Phantombild zu erstellen.

 

Dazu fragt die Polizei: Wer kennt die auf dem Bild abgelichtete Person? Wer kann Hinweise zu dessen Identität oder Aufenthalt geben? Wer hat diesen Mann, oder ein von ihm genutztes Fahrzeug am Tattag im Bereich Luckenwalde beobachtet? Ihre Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Teltow-Fläming in Luckenwalde unter: 03371 600-0, oder jede andere Polizeidienstelle entgegen. Alternativ können Sie auch das  unten aufgeführte Hinweisformular nutzen.

 

Original-Pressemeldung vomm 02.06.2021 zum Sachverhalt

Landkreis Teltow-Fläming, Luckenwalde
Telefonbetrüger machen Beute – So können Sie sich schützen
Dienstag, 01.06.2021, 17:25 Uhr

Auf einen sogenannten „Schockanruf“ ist ein Mann aus Luckenwalde am Montag reingefallen. Der unbekannte Anrufer teilte dem 83-Jährigen mit, sein Enkelsohn habe Schuld an einem schlimmen Verkehrsunfall. Zur Schadensregulierung brauche man 14.000,- Euro. Das Geld übergab der Senior im weiteren Verlauf an einen männlichen Tatverdächtigen. Als der Enkelsohn später mit seinen Großeltern Kontakt hatte, kam der Betrug heraus und die Polizei wurde informiert. Es wurde eine Strafanzeige wegen Betrugs aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

  • Geben Sie keine Einzelheiten zu familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich vom Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald der Anrufer Geld von Ihnen fordert.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Geben Sie auch keine Informationen über Geld, Schmuck und andere Wertgegenstände heraus.
  • Informieren Sie sofort die Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist.
  • Seien Sie auch angeblichen Polizisten (und anderen unbekannten Personen) gegenüber an der Haustür misstrauisch und rufen Sie im Zweifel die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden.

Weitere Tipps zum Schutz vor Schockanrufen oder anderen Formen des Trickbetruges erhalten Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de, in den Broschüren "Sicher Leben" und „Sicher zu Hause“ des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) sowie bei jeder Polizeidienststelle.

  • Phantombild eines Trickbetrügers

Verantwortlich:

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Magdeburger Straße 52
14770 Brandenburg an der Havel

Telefon: 03381 560-2020
Telefax: 03381 560-2009
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