Aufgrund körperlicher Mängel (Übermüdung) kam es am frühen Dienstagmorgen zu zwei Unfällen auf der Bundesautobahn 9. Zunächst prallte einen 24-jährige Frau mit einem Mercedes Kleintransporter auf einen Sattelzug. Die Frau wurde dabei leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wurde auf über 30.000 Euro geschätzt.
Etwa fünf Stunde später verlor ein 38-jähriger Mann, ebenfalls durch Sekundenschlaf die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte erst gegen die Schutzplanke, bevor er mit einem weiteren Fahrzeug kollidierte. Beide Fahrzeugführer in diesem Fall blieben unverletzt. Der Sachschaden wurde auf über 12.000 Euro geschätzt.
Die Polizei hat beide Verkehrsunfälle aufgenommen und Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet. Dazu wurde Unfallstrafanzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gefertigt.