In der Nacht zum Sonntag meldeten mehrere Anrufer der Feuerwehr, dass der Hausflur eines Mehrfamilienhauses in Teltow stark verqualmt sei. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr wurden schnellstmöglich zum Ort entsandt, wobei die Polizei zuerst eintraf und umgehend die Evakuierung des Hauses einleitete. Feuerwehrleute bahnten sich kurze Zeit später den Weg durch den verqualmten Hausflur – bis zu einer Wohnung im Obergeschoss, die offenbar brandursächlich erschien. In der Wohnung brennendes Mobiliar konnte dann zügig abgelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mieter in der Wohnung selbst Gegenstände entzündet haben könnte. Der 23-jährige Wohnungsmieter wurde daher mit dringenden Tatverdacht der schweren Brandstiftung vorläufig festgenommen.
Die Wohnung ist nicht mehr unbewohnbar. Die anderen Bewohner des Hauses konnten nach den Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Eine kriminaltechnische Spurensicherung wurde veranlasst. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 150.000 Euro.