Warnhinweis: Betrug durch sogenanntes „Love Scamming“

Donnerstag, 09.04.2026, 12:15 Uhr

Potsdam

Kategorie
Kriminalität
Tags
Betrug
Straftaten
Datum
10.04.2026

Am Donnerstag, 09.04.2026, wurde der Polizei ein Betrugsfall angezeigt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen nahm der Geschädigte Kontakt zu einer bislang unbekannten Person, die ihm eine gemeinsame Zukunft vorgespiegelt hatte. In diesem Zusammenhang kam es über einen längeren Zeitraum zu Überweisungen an vermeintliche Krypto-Anbieter. Der Gesamtschaden beläuft sich auf einen unteren sechsstelligen Betrag. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei warnt:

Die Masche von Betrügern, durch das Vorgaukeln eines wahren romantischen Interesses an Wertsachen und Geld zu gelangen, wird auch Love Scamming oder Romance Scamming genannt. Haben die Täter erst einmal einen Kontakt hergestellt, werden die Opfer mit Liebesbekundungen und Aufmerksamkeit geradezu überhäuft. Die Scammer täuschen großes Interesse an der Person vor und schmieden gemeinsame Zukunftspläne. Erst nach einiger Zeit bitten die Täter dann um Geld und gaukeln dabei in den meisten Fällen auch eine finanzielle Notsituation vor, in die sie unverschuldet geraten seien. Oft wird auch vorgegeben, das Geld für einen Besuch beim Chatpartner nutzen zu wollen. Da die Opfer durch die bisherige Kommunikation bereits eine emotionale Beziehung und ein Vertrauensverhältnis zu den Tätern aufgebaut haben, haben diese mit ihren Geldbitten häufig Erfolg. Den Betrug zu durchschauen, ist für die Betroffenen auch deshalb schwer, weil die Scammer in den meisten Fällen sehr seriös auftreten.

Die Polize weist darauf hin:

  • Ignorieren Sie plötzlich auftretende Geldbitten von Online-Bekanntschaften und überweisen Sie kein Geld!
  • Speichern Sie alle Chatverläufe oder E-Mails als Beweismittel.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei! Dies gilt sowohl für den Fall, wenn Sie bereits Geld überwiesen haben, als auch wenn es sich „nur“ um einen Betrugsversuch handelt und Ihnen kein Schaden entstanden ist.

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