In Laasow, Raddusch, Ragow und Ruhland kollidierte jeweils ein PKW mit einem Reh. Dabei kam es zu Sachschäden zwischen 2.000 und 4.000 Euro. Das Ruhlander Reh überlebte den Aufprall und war flüchtig. Alle beteiligten PKW blieben fahrbereit.
In Klettwitz und Schipkau kam es zu Unfällen mit Wildschweinen. Hier verursachten die Tiere Sachschäden zwischen 2.000 und 2.500 Euro an den fahrbereit gebliebenen PKW. Beide beteiligten Wildschweine konnten von den jeweiligen Unfallstellen fliehen.
In Schwarzheide fuhr ein PKW einen Zaun um und verursachte dadurch einen geschätzten Gesamtschaden von 20.000 Euro. Der PKW musste nach dem Unfall abgeschleppt werden.
In Schipkau fuhren zwei PKW aufeinander. Es kam zu einem geschätzten Gesamtsachschaden von 1.000 Euro an den weiterhin fahrbereiten Autos.
In Klettwitz war ein PKW ohne Winterreifen unterwegs und fuhr gegen eine Ampel. Die Ampel war nach dem Unfall defekt, genau wie der PKW selbst, der abgeschleppt werden musste. Der unterlassene Reifenwechsel schlug hier mit einem Gesamtschaden von circa 10.000 Euro zu Buche.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die situative Winterreifenpflicht in Deutschland hin: bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte sind Winterreifen oder Ganzjahresreifen, jeweils mit Alpine-Symbol (Bergpiktogramm), Pflicht. Das Fahren bei winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen kann ein Bußgeld nach sich ziehen, welches sich im Falle eines Unfalls auch deutlich erhöhen kann. Auch mit der Kaskoversicherung kann es dann zu Problemen kommen.