Um 45.000 Euro betrogen

Neuruppin

Ostprignitz-Ruppin

Kategorie
Kriminalität
Tags
Betrug
Datum
24.04.2025

Eine 58-Jährige und ihr 60-jähriger Ehemann aus einem Ortsteil von Neuruppin wurden am 23.04.2025 um 45.000 Euro betrogen. Im Laufe des Nachmittags bis gegen 18:30 Uhr wurde der Ehemann von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als Mitarbeiter seiner Bank ausgab. Er suggerierte dem 60-Jährigen, dass sein Konto gehackt werden könnte, da in der letzten Zeit bei dem Bankinstitut mehrere Konten angegriffen worden seien. Der Ostprignitz-Ruppiner wurde in mehreren Telefonaten dazu gebracht, Abbuchungen vom Konto seiner Frau mittels TAN zu bestätigen. Der vermeintliche Mitarbeiter der Bank erschien glaubwürdig, weil die tatsächliche Nummer der betreffenden Bank angezeigt wurde. Auch kannte er die genauen Kontostände und ließ sie vom 60-Jährigen online abgleichen. Als die Ehefrau ihr Konto einsah, bemerkte sie, dass unbekannte Täter diverse Abbuchungen in kleineren Beträgen, jeweils unter 1.000 Euro getätigt hatten. Insgesamt fehlten der Ostprignitz-Ruppinerin 45.000 Euro. Der Versuch der Ehefrau, die Abbuchungen zurückzuholen, blieb - bis auf eine Abbuchung - erfolglos. Das Konto hat sie inzwischen sperren lassen. Im Rahmen der Anzeigenerstattung beim Kriminaldauerdienst wurde bekannt, dass die Eheleute zuvor per E-Mail aufgefordert worden waren, die Push-TANs ihrer Konten zu erneuern. Die 58-Jährige klickte auf einen Link in der E-Mail und wurde auf eine Webseite weitergeleitet, welche der Webseite ihrer Bank täuschend ähnelte. Dort gab sie ihre Kontodaten und ihre die PIN ein. So ist es auch zu erklären, dass die Täter den genauen Kontostand hatten, um den Betrug noch echter zu gestalten.

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