Der Polizei wurde am Montagnachmittag ein Betrugsfall gemeldet. Unbekannte Täter hatten auf dem Laptop des Geschädigten ein Fenster anzeigen lassen, in dem stand, dass der Nutzer gehackt wurde und umgehend eine Telefonnummer anrufen müsse. Dem war der Geschädigte auch nachgekommen und hatte auf Nachfrage Konto- und Zugangsdaten herausgegeben. Dadurch kam es zu Abbuchungen im mittleren vierstelligen Eurobereich, welche teilweise durch das Kreditinstitut wieder zurückgebucht werden konnten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet.
Hinweise:
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor zwielichtigen Gesprächspartnern am Telefon, die von angeblichen Anwälten, Richtern, Kriminalbeamten oder Anderen kommen. Lassen Sie sich nicht durch das Gerede beeindrucken, unter Druck setzen oder verwirren.
Prüfen Sie genau, auf welche Personen und Sicherheitshinweise Sie sich einlassen. Bei dieser Überprüfung lassen Sie sich niemals unter Zeitdruck setzen. Gehen Sie nie übereilt auf Drohungen zu Kontensperrungen oder Pfändungen ein!
Überweisen Sie nie als Voraussetzung für bestimmte Leistungen im Vorfeld Geld auf ausländische Konten, übermitteln Sie nie Gutscheincodes oder -nummern an Fremde und geben Sie keine Auskünfte zu ihren Wohn- oder Vermögensverhältnissen.
Lassen Sie sich niemals zu Fragen zu Ihrer finanziellen Situation und zu Ihren Kontodaten ein. EC-Karten sind praktisch Bargeld und sollten auch so behandelt werden.
Halten Sie bei dubiosen Anrufen Rücksprache mit Angehörigen, Nachbarn und Freunden, um im Zweifelsfall umgehend die Polizei zu verständigen.
Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit und hilft in diesen Fällen weiter! Bitte seien Sie wachsam!