Am Dienstag wandte sich ein Mann aus Lübben an die Polizei, weil er feststellte, dass er Opfer eines Onlinebetrugs geworden war: Weil er sein Geld in Kryptowährung vermehren wollte, suchte er im November 2025 nach Onlineangeboten und wurde vermeintlich auf einer Internetseite fündig. Er überwies für die Teilnahme eine Gebühr von 250 Euro, installierte einen Messenger, über den mit den Anbietern kommuniziert wurde und gab den Zugriff auf seinen Computer frei. Es folgten in unregelmäßigen Abständen Anfragen für erneute Überweisungen, die der Mann gutgläubig freigab. Nach neun Monaten stellte er schließlich fest, dass er einem Betrüger aufgesessen war und dass eine höhere fünfstellige Summe nun nicht in Kryptowährung angelegt wurde, sondern verschwunden ist. Nun ermittelt die Kriminalpolizei zu dem Vorfall.
In diesem Zusammenhang der erneute Hinweis der Polizei:
Seien Sie bei unerwarteten Nachrichten, ungewöhnlich günstigen Angeboten und Zahlungsaufforderungen stets misstrauisch. Prüfen Sie Internetseiten und Absender sorgfältig auf Seriosität, geben Sie niemals Passwörter oder TANs weiter und nutzen Sie starke Passwörter sowie die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sollten Sie Opfer eines Onlinebetrugs geworden sein, handeln Sie sofort: Kontakt abbrechen, Bank oder Zahlungsdienstleister informieren, Passwörter ändern, Beweise sichern und unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten. Schnelles Handeln kann helfen, den Schaden zu begrenzen und weitere Straftaten zu verhindern.