Ein 28-jähriger Mann, der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, randalierte am Mittwochabend in der Wohnung seiner Mutter, griff dazu auch Angehörige körperlich an und drohte ihnen mit einer Machete in der Hand, mit dem Leben. Während sich die Situation in den Hausflur und den Keller verlagerte, kam die alarmierte Polizei vor Ort. Einsatzkräfte konnten den Mann, der noch ein Messer in der Hand hielt, antreffen. Er war verletzt – und dabei sich weitere Verletzungen selbst zuzufügen. Er schien augenscheinlich alkoholisiert und/oder unter Drogeneinfluss zu stehen und reagierte nicht auf das Ansprechen der Polizisten. Um aber weitere Gefahren von ihm abzuwenden, und seine Selbstverletzenden Handlung zu unterbinden setzten sie umgehend das Distanzelektroimpulsgerät (Taser) ein, so dass der Mann kurz darauf fixiert werden konnte. Dabei leistete er noch massiven Widerstand, konnte aber gefesselt werden, ohne dass die Beamten verletzt wurden oder der Angreifer Sekundärschäden erlitt. Rettungskräfte kümmerten sich um den Mann, behandelten zunächst seine Schnittverletzungen und brachten ihn anschließend in die Fachabteilung eines Brandenburger Krankenhauses. Seine Mutter musste, aufgrund der auslösenden Körperlichkeit später ebenfalls von Rettungskräften ambulant behandelt werden. Die Polizei hat Aussagen aufgenommen, den Sachverhalt erhellt und Ermittlungen eingeleitet.
Mann droht Angehörigen mit Machete und verletzt sich selbst
Mittwoch, 09.09.2026, 19:50 Uhr
- Kategorie
- Kriminalität
- Datum
- 10.09.2026
Verantwortlich:
Polizeidirektion West
Pressestelle
Magdeburger Straße 52
14770 Brandenburg an der Havel
pressestelle.pdwest@polizei.brandenburg.de
Zu den Bürodienstzeiten:
Telefon: 03381 560-2020
Telefax: 03381 560-2009
Zum Impressum des Polizeipräsidiums