Im Zeitraum vom 03.01.2025 bis 11.02.2025 haben bislang unbekannte Betrüger Kontakt zu einer 34-jährigen Wittenbergerin aufgenommen und diese unter Vorgabe, Bankmitarbeiter zu sein, dazu gebracht, ihnen Zugriff auf ihr Konto zu gewähren. Die Betroffene erhielt zunächst am 03.01.2025 eine SMS von einer angeblichen Bank, in der ihr mitgeteilt wurde, dass ihr Online Banking Zugangscode ungültig sei. Sie folgte daraufhin einem Link zur Aktualisierung ihrer Zugangsdaten. Tage später meldete sich ein vermeintlicher Mitarbeiter der Bank und teilte der 34-Jährigen mit, dass von ihrem Konto ein vierstelliger Betrag abgebucht worden sei. Um eine Rückbuchung zu realisieren, sollte die Betroffene nun mit ihrem zuvor neu erstellten Zugangscode diesen Vorgang bestätigen. Auch diesen Anweisungen folgte die Frau. Mehrere Tage später, wurde die Wittenbergerin erneut telefonisch kontaktiert und darüber informiert, dass die Rückbuchung erfolgt sei. Sie bestätigte dies erneut mit ihrem Sicherheits-Pin. Nun bekam sie erstmals eine Bestätigung und musste feststellen, dass sie keinen Zugriff mehr auf ihr eigenes Konto hatte. Die Betroffene wandte sich schließlich an ihre Hausbank in Perleberg, wo sie darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass dort nie solche Vorgänge ausgelöst worden waren. Es handelte sich offenbar um einen Betrug. Die 34-Jährige verlor durch die Tat schließlich 500 Euro.
Auch in Meyenburg erhielt ein 41-jähriger Mann einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter, welcher behauptete, dass jemand versucht habe von seinem Konto einen vierstelligen Betrag auf ein anderes Konto zu überweisen. Für eine Kontrolle dessen hätte der 41-Jährige auf einen zugesandten Link klicken sollen. Da der Betroffene kein Online-Banking nutzt, wurde er stutzig und ging nicht auf die Forderung ein. Stattdessen wandte er sich direkt an seine Bank und zeigte den Betrugsversuch bei der Polizei an.