Polizeibeamte führten am Donnerstagnachmittag eine Verkehrskontrolle im Bereich des Rasthofes Fichtenplan-Nord durch und wurden gleich doppelt fündig. Bei einem PKW AUDI ergab die Datenabfrage, dass das Fahrzeug wegen eines Verstoßes gegen das Haftpflicht-Versicherungsgesetz in Fahndung stand. Zunächst wurde die Anzeige gefertigt, die Nummernschilder entsiegelt und die Weiterfahrt untersagt. Während der Kontrolle meldeten sich Angestellte der Tankstelle bei den Beamten und wiesen darauf hin, dass der 39-jährige Fahrer mit demselben Auto in der Vergangenheit bereits mehrmals mit Betrugsdelikten mit der Variante des sogenannten „Autobahngoldes“ in Erscheinung getreten, jedoch bislang immer geflüchtet war. Daraufhin wurde dem Fahrer die Einleitung eines weiteren Ermittlungsverfahrens eröffnet, das nun von der Kriminalpolizei weitergeführt wird.
Ausgangsmeldung vom 17.08.2026: Alte Betrugsmasche wiederholt, LK DS, BAB 10, Rasthof Fichtenplan-Süd:
Ein Betrugsfall nach der bekannten Methode des sogenannten “Autobahngoldes” wurde der Polizei am Sonntagabend um 18:00 Uhr angezeigt. Einem Autofahrer war von einem bislang unbekannten Mann eine Notlage vorgespiegelt, in der er dringend an Bargeld gelangen musste, um seine Tour fortsetzen zu können. Dem 29-Jährigen war ein angeblich echter „Goldring“ im Tausch gegen 100 Euro angeboten worden. Der Täter flüchtete danach mit einem PKW AUDI und erst später wurde dem Getäuschten bewusst, dass es sich bei dem Pfand nicht um echtes Gold handeln könnte. Der Verdacht bestätigte sich und gleichzeitig mit der Anzeigenaufnahme durch die Polizei wurden Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter eingeleitet.
In diesem Zusammenhang der Hinweis der Polizei: Seit mehreren Jahren versuchen Betrüger, an Autobahnen und Bundesstraßen durch das Vortäuschen einer Notsituation an Bargeld von haltenden Autofahrern zu gelangen. Dabei werden Schmuck oder Wertgegenstände zum Kauf angeboten, die sich bei näherer Untersuchung als wertlose Plagiate herausstellen. In vielen der angezeigten Fälle wurden sogar echte Juwelier-Stempel, so genannte Punzen, eingeschlagen, um Echtheit vorzutäuschen. Falls Sie von Personen an einem Pannen-Auto angehalten werden sollten, rufen sie die Polizei per Notruf 110, um prüfen zu lassen, ob es sich wirklich um eine Notsituation handelt. In diesem Fall wird durch die Beamten kompetente Hilfe organisiert.