Polizeibeamte kontrollierten während der Nacht einen Jugendlichen, der mit einem E-Scooter mit einer Geschwindigkeit von rund 40 km/h unterwegs war. Damit war das Fahrzeug etwa doppelt so schnell wie für E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr zulässig. Nach bisherigen Erkenntnissen war der E-Scooter technisch manipuliert worden. Durch die Veränderung war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen. Der E-Scooter durfte daher – unabhängig vom Besitz einer Fahrerlaubnis – nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr betrieben werden.
Zudem war der Jugendliche nicht im Besitz der für ein entsprechend eingestuften Kraftfahrzeugs erforderlichen Fahrerlaubnis. Zur Klärung der vorgenommenen Veränderungen stellten die Beamten den E-Scooter sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche seiner Mutter übergeben. Gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
19.07.2026, 00:30 Uhr