Am frühen Morgen des 05.06.2026 nahmen sich Polizisten eines Mannes an, der in der Ortslage Niederjesar in einem Honda saß, dessen Kennzeichen gar nicht zum Auto gehörten. Mal davon abgesehen, dass nur noch die hintere Tafel angebracht gewesen war. Der Wagen ist zudem schon seit längerer Zeit außer Betrieb gesetzt und wies frische Unfallspuren auf. Der mutmaßliche Fahrer wirkte nicht nur alkoholisiert, er war auch betrunken. Ein entsprechender Test brachte nämlich 3,28 Promille an den Tag! Eine Fahrerlaubnis besaß der 37-jährige Deutsche gar nicht erst. Der Delinquent wurde zum Sitz der Polizeiinspektion in Fürstenwalde gebracht, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm.
Weitere Ermittlungen brachten dann auch die Kenntnis des Unfallortes. Im Zeschdorfer Ortsteil Döbberin waren zwei Straßenschilder beschädigt und es fand sich doch tatsächlich die am Honda fehlende vordere Kennzeichentafel. Jetzt wird nicht nur zur Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren ohne Haftpflichtversicherung, sondern auch zum Vorwurf der Verkehrsunfallflucht ermittelt.