Das wird ein juristisches Nachspiel haben

Schwedt/Oder

Uckermark

Kategorie
Verkehr
Datum
05.06.2026

Am frühen Morgen des 05.06.2026 wurde der Polizei bekannt, dass in der Helbigstraße ein Citroen gegen eine Laterne geprallt sei und der Fahrer anschließend zu Fuß das Weite gesucht habe. Tatsächlich fanden sich am Unfallort ein beschädigter Citroen Jumpy sowie eine aus ihrer Verankerung gerissene Straßenlaterne. Im Fahrzeuginnenraum konnte ein Ausweisdokument entdeckt und sichergestellt werden.

Kurz darauf passierte ein Volvo die Unfallstelle, dessen Fahrer der Polizei nicht nur bekannt war, er war auch derjenige, dem das Ausweisdokument gehörte! Der 43-Jährige hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,7 Promille aufzuweisen und gab nach Belehrung zudem an, den Citroen Jumpy gegen die Laterne gefahren zu haben. Da er frische Verletzungen aufwies, brachten Rettungskräfte ihn in das nahe gelegene Klinikum, wo man ihm auch eine Blutprobe entnahm.

Der Citroen erwies sich als nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Stadtwerke Schwedt kümmerten sich um die Laterne, so dass daraus keine Gefahrenquelle für Dritte mehr erwachsen kann. Der hinterlassene Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.

Das Ganze hat für den Uckermärker nun ein juristisches Nachspiel. Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie Verkehrsunfallflucht lauten die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben werden.

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