Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg mit seinen rund 7.000 Bediensteten trägt zur Sicherheit der rund 2,5 Millionen Brandenburgerinnen und Brandenburger in 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten bei.
Teil des Polizeipräsidiums ist das Landeskriminalamt, das als „Service- und Dienstleister“ die regionalen Polizeidienststellen auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr sowie bei der Verfolgung von Straftaten unterstützt und in speziellen Phänomenbereichen und in herausragenden Lagen auch selbst die Ermittlungen führt. Das Landeskriminalamt gliedert sich in vier Abteilungen mit insgesamt 14 Dezernaten.
In der Abteilung Kriminaltechnisches Institut des Landeskriminalamtes, der insbesondere die Durchführung von im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungsverfahren beantragten kriminaltechnischen Untersuchungen für Polizeidienststellen, Staatsanwaltschaften und Gerichte des Landes Brandenburg obliegt, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle
einer Chemisch-technischen Assistentin / eines Chemisch-technischen Assistenten (m/w/d)
für Materialuntersuchung
im Dezernat Forensische Chemie/Physik
in Vollzeit zu besetzen.
Der Dienstort ist Eberswalde.
Das erwartet Sie:
Die Tätigkeit im Rahmen der Materialuntersuchung umfasst schwerpunktmäßig folgende Aufgaben:
- Untersuchung von anorganischen und organischen Mikrospuren mit dem Schwerpunkt Lacke, Anstrichstoffe, Kunststoffe sowie unbekannte Substanzen mittels FT-Infrarotspektroskopie, Licht- und IR-Mikroskopie, Ramanspektroskopie und Pyrolyse-GC/MS
- Unterstützung bei der Untersuchung von Glas- und Schmauchspuren sowie in der Elementanalytik mit etablierten Analyseverfahren (u. a. RFA, REM-EDX und XRD)
- Aufbereitung des Spurenmaterials für die analytischen Untersuchungen (Besichtigung, Isolation von Analyseproben, Dokumentation)
- Durchführung der messtechnischen Analysen an den Analysegeräten mit selbstständiger Auswahl der anzuwendenden Methoden je nach vorliegender Situation
- Erstellung von Prüfberichten und Bilddokumentation
- Vorbewertung der Analysenergebnisse
Anforderungen:
formale Anforderungen
Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Chemisch-technische Assistentin / Chemisch-technischer Assistent mit staatlicher Anerkennung sowie Laboranten mir Abschlussprüfung, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben.
fachliche Anforderungen
- gute Kenntnisse in der labortechnischen Arbeit sowie der chemisch-instrumentellen Analytik
- Erfahrungen in der Bedienung und Betreuung spektroskopischer und/oder chromatographischer Geräte und der zugehörigen Software
- Kenntnisse in der Anwendung röntgenographischer Methoden wünschenswert
- Erfahrungen im mikroskopischen Arbeiten (Präparationstechniken) erwünscht
Die Tätigkeit ist auch für Berufsanfänger geeignet.
außerfachliche Anforderungen
- gesundheitliche Voraussetzungen für Arbeiten im chemischen Labor
- gutes Seh- und Farbsehvermögen
- beidseitig gute Feinmotorik der Hände
- Fähigkeit zum längeren konzentrierten Arbeiten am Mikroskop
- Bereitschaft zur Absolvierung von spezifischen Lehrgängen
- stark ausgeprägte Kommunikations- und Motivationsfähigkeit sowie Entscheidungskompetenz
- stark ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein
- gut ausgeprägte Organisationsfähigkeit
- ausgeprägte DV- technische Kenntnisse
- Engagement, Flexibilität, Einsatzbereitschaft
- Teamfähigkeit
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Führungszeugnis gemäß § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird.
Wir bieten Ihnen:
Ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis mit einer Eingruppierung nach Entgeltgruppe 9a der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L).
Daneben bieten wir:
- eine anspruchsvolle und herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
- ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz
- vielfältige und bedarfsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten
- flexible Arbeitszeitgestaltung (kernzeitlose Gleitzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr) mit der Möglichkeit der flexiblen Arbeitsortgestaltung
- kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse, Fitnessräume etc.)
- Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets bzw. Deutschlandtickets-Job
- 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr sowie bezahlte Freistellung am 24.12. und 31.12.
- betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung.
Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.
Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.
Ihre besondere Verpflichtung sieht die Landespolizei in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende, die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellten Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.
Kontakt und Informationen
Auskünfte zum fachlichen Aufgabenbereich erteilt Ihnen Frau Dr. Hahn unter den Telefonnummern (03334) 388-4310. Für Fragen zum Bewerbungs-/Auswahlverfahren steht Ihnen Frau Kolitsch unter der Telefonnummer (0331) 283-3314 gern zur Verfügung.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Nachweis über den erforderlichen Abschluss sowie ggf. Arbeitszeugnissen) bis zum 06.02.2026 an das
Polizeipräsidium des Landes Brandenburg
Behördenstab, Stabsbereich Personal
Kaiser-Friedrich-Straße 143
14469 Potsdam
oder
bewerbung.pp@polizei.brandenburg.de
Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personalführenden Stelle zu tätigen.
Eine Rücksendung eingereichter Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden.
Sollten Sie uns Ihre Unterlagen verschlüsselt zusenden wollen, kontaktieren Sie uns zur Übermittlung unseres öffentlichen Schlüssels.
Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen nur dann in einem weiteren Verfahren berücksichtigt werden können, wenn dem Bewerbungsschreiben ein Lebenslauf sowie der Nachweis über die erforderliche Qualifikation beigefügt sind. Aktuelle Arbeitszeugnisse sollten ebenfalls beigefügt werden. Ihre Bewerbungsunterlagen müssen in deutscher Schrift vorliegen. Ausländische Abschlüsse erfordern das Vorlegen eines Anerkennungs- bzw. Gleichwertigkeitsbescheids. Zudem benötigen wir für Ihre ausländischen Unterlagen eine fachkundige Übersetzung durch staatlich anerkannte beeidigte Dolmetscherinnen/ Dolmetscher oder Übersetzerinnen/ Übersetzer.
Hinweise zum Datenschutz:
Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website www.polizei.brandenburg.de eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.