Betrüger hatten es am Mittwoch gegen 18:20 Uhr auf das Vermögen eines Seniors aus der Kurstadt abgesehen. Die Unbekannten gaben vor, dass seine Tochter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war und festgenommen wurde. Zur Freilassung sollte der Mann eine Kaution in Höhe von 39.000 Euro überweisen. Er reagierte besonnen, sah von einer Überweisung ab und beendete das Telefonat. Gegen 22:20 Uhr meldete sich eine weitere Frau und teilte einen ähnlichen Sachverhalt mit. Auch sie hatte auf die Zahlung von diesmal geforderten 44.000 Euro verzichtet und kontaktierte die richtige Polizei. In beiden Fällen wurden Ermittlungen zum Betrug eingeleitet.
In diesem Zusammenhang erneut der Hinweis der Polizei:
In keinem Fall werden sich Staatsanwälte, Gerichte oder die Polizei telefonisch oder persönlich an Sie wenden, um Bargeld oder gar Wertgegenstände, Schmuck oder Edelmetalle zur Abdeckung offenstehender Verfahren entgegenzunehmen. Kautionen in Form von Bargeld gibt es im deutschen Rechtssystem nicht. Vielmehr geht jeder Forderung ein Schriftwechsel voraus und Sie haben stets die Gelegenheit, sich die Legitimation eines Behördenvertreters von dessen Dienststelle bestätigen zu lassen. Seien Sie skeptisch und aufmerksam, wenn Unbekannte bei Ihnen anrufen und nur das „Beste“ von Ihnen wollen – Ihr Geld! Kontakttelefonnummern und Hinweise zum Schutz vor aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de.