Unter dem Vorwand eines laufenden Ermittlungsverfahrens hat ein unbekannter Anrufer am 13.07.2026 versucht, mit einem 40-Jährigen ins Gespräch zu kommen. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und wollte den Mann zu angeblich gegen ihn geführten Verfahren befragen. Die angezeigte Telefonnummer trug die örtliche Vorwahl. Zudem verfügte der Anrufer offenbar über detaillierte Kenntnisse zu den persönlichen Lebensumständen des 40-Jährigen sowie zu tatsächlich anhängigen Ermittlungsverfahren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei empfiehlt, bei unerwarteten Anrufen grundsätzlich misstrauisch zu sein und keine persönlichen Daten preiszugeben. Beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen der Anruf verdächtig erscheint, und wählen Sie die Rufnummer der Polizei oder einer Behörde selbst, anstatt einen Rückruf über die angezeigte Nummer vorzunehmen. Veröffentlichen Sie möglichst wenige persönliche Informationen im Internet oder in öffentlich zugänglichen Verzeichnissen. Je weniger Daten über Sie verfügbar sind, desto schwieriger ist es für Betrüger, glaubwürdige Geschichten zu entwickeln.