Rückblick: „Worte statt Wunden“ – Polizei Brandenburg setzt Zeichen gegen häusliche Gewalt

Datum
30.07.2026

Kampagne Worte statt Wunden

Im November 2025 machte die Polizei Brandenburg mit der Aktionswoche „Worte statt Wunden“ auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam und rückte die unterschiedlichen Formen von Gewalt in Partnerschaften und Familien in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung.

Rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November wurde das Thema an verschiedenen Orten in Potsdam sichtbar gemacht. Ziel der Aktionswoche war es, Gewalt zu enttabuisieren, Betroffene zu ermutigen, Unterstützung anzunehmen und die Bedeutung von Hilfe- und Beratungsangeboten hervorzuheben.

Die Veranstaltungen boten vielfältige Zugänge zum Thema: Lesungen, Gesprächsformate, Informationsangebote und musikalische Beiträge schufen Räume für Begegnung und Austausch. Bürgerinnen und Bürger, Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Den Auftakt bildete eine Veranstaltung in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam mit Lesungen der Autorinnen und Autoren Matthias „Meddi“ Müller, Tamara Pirschalawa und Rosa Ananitschev sowie Informationsangeboten von Partnerorganisationen. Weitere Veranstaltungen fanden unter anderem im Landtag Brandenburg, an der Universität Potsdam, im Stern-Center Potsdam sowie in der Staatskanzlei Brandenburg statt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem persönlichen Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern. Dabei wurde deutlich, dass häusliche Gewalt weiterhin viele Menschen betrifft und Betroffene häufig Unterstützung benötigen, um Hilfe anzunehmen oder den Weg zu Polizei und Beratungsstellen zu finden.

Die Aktionswoche wurde durch zahlreiche Partnerinnen und Partner unterstützt. Dazu gehörten unter anderem:

 

  • die Opferhilfe Land Brandenburg e. V.
  • der Weiße Ring e. V.
  • das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF)
  • die Fachstelle Gewaltprävention Land Brandenburg
  • die Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg
  • das Landespolizeiorchester Brandenburg
  • die beteiligten Bereiche des Polizeipräsidiums Brandenburg
  • Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Ministerien und Institutionen

 

Auch die mediale Begleitung durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Social-Media-Kanäle der Polizei Brandenburg trugen dazu bei, die Botschaft der Aktionswoche weiter in die Öffentlichkeit zu tragen.

Die Polizei Brandenburg bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den Partnerorganisationen, die mit ihrem Engagement, ihrer fachlichen Expertise und ihrer Bereitschaft zum offenen Austausch zum Erfolg der Aktionswoche beigetragen haben.

„Worte statt Wunden“ hat gezeigt: Gewalt darf nicht verschwiegen werden. Aufmerksamkeit, Unterstützung und gemeinsames Handeln sind wichtige Schritte, um Betroffenen Wege aus der Gewalt aufzuzeigen.

Verantwortlich:

Polizeipräsidium
Behördenstabsbereich 1K - 1.5
Polizeiliche Prävention

Kaiser-Friedrich-Straße 143
14469 Potsdam

Telefax: 0331 283-4019
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