zwei Dezernentinnen/ Dezernenten (m/w/d) Datenschutz

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

Potsdam

Kategorie
Stellenausschreibungen
Datum
17.11.2022

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Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg sucht zum nachstmöglichen Zeitpunkt

zwei Dezernentinnen/ Dezernenten (m/w/d) Datenschutz 
(Vollzeit, bis Besoldungsgruppe A 14 BbgBesO bzw. bei Erfüllung der personen- und tätigkeitsbezogenen tariflichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe E 13 TV-L)

für den Stabsbereich Recht im Behördenstab mit Dienstort Potsdam.

 

Das Polizeipräsidium mit seinen rund 7.000 Bediensteten trägt zur Sicherheit der rund 2,5 Millionen – in 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten wohnhaften – Brandenburgerinnen und Brandenburger bei.

Der Stabsbereich Recht ist als Justiziariat dafür zuständig, die gerichtliche Vertretung des Polizeipräsidiums wahrzunehmen. Er ist Widerspruchsbehörde und sieht sich als Dienstleister und Berater des Behördenstabes sowie der Direktionen in den verschiedensten Rechtsgebieten, insbesondere Datenschutz, Polizei-/Versammlungsrecht, Schadensrecht, Waffenrecht sowie für den Bereich Organisation. Die Bearbeitung von Dienstaufsichtsbeschwerden und Petitionen gehört gleichfalls zum Aufgabengebiet des Stabsbereiches.

 

Ihr Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Beratung des Leiters des Behördenstabsbereiches Recht in datenschutzrechtlichen Angelegenheiten
  • Erarbeitung von Entscheidungsvorschlägen zu konkreten datenschutzrechtlichen Fragestellungen
  • Aufgabenwahrnahme im Zusammenhang mit dem Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG)
  • Bearbeitung von Widerspruchs- und Klageverfahren im Bereich Datenschutz- und Akteneinsichtsrecht
  • fachliche Anleitung/ Zusammenarbeit mit den Ansprechpartnerinnen und -partnern für datenschutzrechtliche Angelegenheiten im Behördenstab und in den Dienststellen der Behörde
  • Mitwirkung bei der Anpassung von Vordrucken und Merkblättern, bestehenden Verträgen über Auftragsdatenverarbeitung, Verfahrensverzeichnissen und anderen datenschutzrechtlichen Unterlagen
  • Mitwirkung bei der Umsetzung der Informations- und Meldepflichten sowie der Betroffenenrechte
  • Zusammenarbeit mit den behördlichen Datenschutzbeauftragten (BDSB) für den Anwendungsbereich der DSGVO sowie des BbgPJMDSG
  • anlassbezogene Zusammenarbeit mit der Landesbeauftragten für den Datenschutz und das Recht auf Akteneinsicht (LDA) soweit delegiert (durch BDSB)
  • Bearbeitung rechtlicher Sachverhalte im Bereich des allgemeinen und besonderen Verwaltungsrechts

 

Das bringen Sie mit:

formale Anforderungen:

Bewerben kann sich, wer ein Hochschulstudium der Rechtswissenschaften absolviert und die zweite juristische Staatsprüfung bestanden hat.

Für eine erfolgreiche Bewerbung sind darüber hinaus die folgenden Kriterien von besonderer Bedeutung:

fachliche Anforderungen:

  • umfassende Kenntnisse des allgemeinen und besonderen Verwaltungsrechts
  • vertiefte Kenntnisse der Rechtsvorschriften zum Datenschutz (national und auf EU-Ebene)  

außerfachliche Anforderungen:

  • hohe Beratungskompetenz
  • stark ausgeprägtes analytisches Denkvermögen
  • Kommunikationsstärke
  • sehr gutes sprachliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Verantwortungsbereitschaft und ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein
  • Konflikt- und Kritikfähigkeit
  • Kenntnisse der englischen Sprache sind ausdrücklich erwünscht

Voraussetzungen für die Übertragung der Tätigkeit ist die erfolgreiche Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung nach dem Brandenburgischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber müssen sich daher bereit erklären, sich bei konkreter Einstellungsabsicht einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen, in die ggf. die Partnerin/ der Partner sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Personen mit einbezogen werden. Die Bereitschaft zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung muss die Bewerberin/ der Bewerber bereits in seinem Bewerbungsschreiben erklären.

 

Wir bieten Ihnen:

  • ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis mit der Möglichkeit der Verbeamtung bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen bzw.
  • die statusamtsgleiche Übernahme bis A 14 BbgBesO bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen

Daneben bieten wir:

  • eine interessante und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • fachliche und kompetenzstärkende Weiterbildungsmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeitgestaltung (kernzeitlose Gleitzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr) mit der Möglichkeit der flexiblen Arbeitsortgestaltung
  • kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse; Fitnessräume; etc.),
  • die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets (Bushaltestelle direkt vor der Liegenschaft)
  • kostenfreier Parkplatz auf der Liegenschaft
  • 30 Tage Ergolungsurlaub im Kalenderjahr
  • (nur für Tarifbeschäftigte:) betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher – im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse – grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet. Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität. Gleichwohl ist die Landespolizei bestrebt, den Frauenanteil im höheren Dienst zu erhöhen, so dass   Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht sind. Ihre besondere Verpflichtung sieht die Landespolzei in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende, die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellter Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen

Für inhaltlich-fachliche Rückfragen zum Arbeitsbereich steht Ihnen der Leiter des Stabsbereiches Recht, Herr Bernd Schulze-Kalthoff, unter der Telefonnummer
(0331) 5686-770 gern zur Verfügung, für Fragen im Zusammenhang mit dem Stellenbesetzungsverfahren Frau Petra Kolitsch unter der Telefonnummer
(0331) 283-3314.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien etc.) bitte bis zum 16. Dezember 2022 an das

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg
Behördenstab, Stabsbereich Personal
Kaiser-Friedrich-Straße 143
14469 Potsdam

oder

Stab3Personal.pp@polizei.brandenburg.de

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.

Eine Rücksendung eingereichter Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden. Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach rechtskräftigem Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 5 MB ist.

 

Hinweise zum Datenschutz:

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website www.polizei.brandenburg.de eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

Verantwortlich:

Polizeipräsidium
Stabsbereich Personal

Kaiser-Friedrich-Str. 143
14469 Potsdam
Zum Impressum des Polizeipräsidiums


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