Warnhinweis der Polizei

Märkisch-Oderland

Märkisch-Oderland

Kategorie
Kriminalität
Tags
Betrug
Datum
02.04.2025

Seit dem 28.03.2025 haben sich bereits vier Einwohner von Rehfelde, Müncheberg und Strausberg an die Polizei gewandt, nachdem sie Anrufe von noch Unbekannten erhalten hatten. Diese stellten sich ihren zumeist älteren Gesprächspartnern als Polizisten vor und gaben dabei die korrekte Adresse der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland in Strausberg, Märkische Straße 1, an.

Dann folgten altbekannte Schocknachrichten, wie die Geschichte von dem Verkehrsunfall, den Familienangehörige verursacht hätten und nun ins Gefängnis müssten, sollte keine Kaution gezahlt werden. Oder auch die Story von der Einbrecherbande, die in der Gegend ihr Unwesen trieb und die der Anrufer mit seinen Kollegen gestellt habe. Bei den Ganoven sei ein Zettel mit dem Namen und der Anschrift desjenigen gefunden worden, den man nun anrufe. Danach folgte meist die Frage nach Wertgegenständen oder Geld, dass im Haus vorhanden sei und welches man sichern müsse und am besten solle man es gleich der Polizei übergeben. Dazu käme dann ein Kollege vorbei…

Die Geschichten sind allesamt erlogen und bei den Anrufern handelt es sich um Ganoven, denen es einzig und allein um das Geld und die Wertsachen ihrer Gesprächspartner geht!

Seien Sie also misstrauisch, wenn Ihnen derartige Personen etwas vormachen wollen. Legen Sie umgehend auf und informieren Sie sofort die echte Polizei, selbst wenn der angebliche Beamte Ihnen am Telefon mit den korrekten Anschriften von Polizeidienststellen kommt. Die Betrüger entwickeln ihre Legenden nämlich stets weiter und gerade deshalb gilt es, besonders wachsam zu sein.     

Verantwortlich:

Polizeidirektion Ost
Pressestelle

Nuhnenstraße 40
15234 Frankfurt (Oder)

Telefon: 0335 561-2020
pressestelle.pdost@polizei.brandenburg.de
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