Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (m/w/d) IuK Service mit Schwerpunkt DV-Beweissicherung  

Cottbus

Cottbus

Kategorie
Stellenausschreibungen
Datum
13.02.2024

Wir suchen Bewerberinnen und Bewerber mit der tiefen inneren Motivation, missbrauchten Kindern zu helfen, um sie vor weiteren sexuellen Übergriffen zu schützen sowie gegen die Täter die Strafverfolgung einzuleiten.

Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg mit seinen rund 7.000 Bediensteten ist zuständig für die Sicherheit der rund 2,5 Millionen - in 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten wohnhaften – Brandenburgerinnen und Brandenburger. Das Land Brandenburg ist mit einer Fläche von 29.476 km² das fünftgrößte  Bundesland der Bundesrepublik Deutschland und zugleich das größte der neuen Bundesländer und hat mit einer Gesamtlänge von rund 250 km die längste Außengrenze zu Polen. Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums umfasst ein Straßennetz von 12.391 km Bundesautobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie 1.637 km schiffbare Bundes- und Landeswasserstraßen einschließlich des Spreewalds.

Die Abteilung Zentrale Aufgaben/Cyber-Competence-Center /Besondere Ermittlungen, Dezernat Cyber-Competence-Center, Sachgebiet IuK-Service ist u.a. zuständig für die Beweissicherung und Auswertung mit dem Ziel der Ermittlung des Besitzes, Erwerb, Herstellung und Verbreitung einschlägiger Schriften, das Transparentmachen von Verbreitungswegen und die Identifizierung von unbekannten sexuellen Missbrauchern und Missbrauchsopfern. 

 

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist die Stelle als

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (m/w/d) IuK Service mit Schwerpunkt DV-Beweissicherung  

mit Dienstort in Cottbus zu besetzen.

 

Das erwartet Sie:

  • Sicherung beweiserheblicher Daten an fremder Hardware
  • Anwendung von Datensicherungstechniken und Verfahren sowie Fertigung von Datensicherungsberichten  
  • Durchführung von Datenträgervoruntersuchungen, Befundungen
  • Forensische Untersuchung in Fällen des Besitzes von Kinder- und Jugendpornografie sowie Fertigung von forensischen Untersuchungsberichten
  • Vertretung der Untersuchungsergebnisse vor Gericht
  • Administration der Datensicherungs- und Auswertetechnik
  • Durchführung von fachlichen Weiterbildungsmaßnahmen.

 

Aufgrund der zu bearbeitenden Thematik ist ein Kontakt mit kinder- und jugendpornografischen Darstellungen arbeitstäglich gegeben. Ein hohes Maß an psychischer Belastbarkeit ist aufgrund der wahrzunehmenden Aufgaben zwingend erforderlich.

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gem. § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird. 

 

Anforderungen:

formale Anforderungen:

Beschäftigte mit technischer Ausbildung (Bachelor, Diplom) in der Fachrichtung technische Informatik, Nachrichtentechnik oder Elektrotechnik

oder

Bewerben können sich auch Beschäftigte mit gleichwertigen Fähigkeiten und Erfahrungen die entsprechende Tätigkeiten ausüben; mindestens dreijährige Berufserfahrung und nachweisliche Qualifikationen

 

fachliche Anforderungen:

  • Verständnis für die Sichtung, Auswertung und Bewertung von Unterlagen sowie von elektronischen Daten
  • Kenntnisse in verschiedenen Betriebssystemen (Windows, MacOS, Linux, etc.)
  • Kenntnisse in verschiedenen Office-Programmen (MS Office, Libre Office, Openoffice, etc.)
  • nachweislich vertiefte Kenntnisse in mind. zwei der o.g. Teilgebieten
  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache und Schrift
  • gute Merkfähigkeit 

 

Nachfolgende Speziallehrgänge müssen zu Beginn der Tätigkeit erworben werden:

  • Zertifizierungslehrgänge bei Herstellerfirmen der Spezialsoftware
  • IuK-Lehrgänge BKA
  • IuK-Speziallehrgänge LKÄ (SIKOOP)

  

außerfachliche Anforderungen:

  • Erfahrungen im Bereich der Datenerfassung- und Bearbeitung
  • Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen im technischen Bereich
  • Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Fähigkeit zum selbstständigen ergebnisorientierten Arbeiten/Eigenständigkeit
  • Leistungsmotivation
  • Kommunikationsfähigkeit

 

Die Bereitschaft zur Überprüfung im polizeilichen Auskunftssystem bei Eingang der Bewerbungsunterlagen muss die Bewerberin/der Bewerber in seinem Bewerbungsschreiben erklären.

 

Wir bieten Ihnen:

Einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einer Eingruppierung bis Entgeltgruppe 11 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen.

Ggf. kann geprüft werden, ob ein bis zu zwei Stufen höheres Entgelt, als das tarifvertraglich regulär vorgesehene, gewährt werden kann (die Zahlung des höheren Entgeltes ist abhängig von der Bewerberlage).

Voraussichtlich ab dem 1. August 2024 kann eine Zulage in Höhe von 150 Euro monatlich an Bedienstete gewährt werden, die überwiegend für die Sachbearbeitung von sexuellem Missbrauch von Kindern oder Kinder- und Jugendpornografie im Rahmen der Untersuchung, Bewertung, Auswertung, Sichtung oder Ermittlung visueller, auditiver oder audiovisueller Daten verwendet werden.

 

Daneben bieten wir:

  • eine anspruchsvolle und herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz
  • vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeitgestaltung (kernzeitlose Gleitzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr) mit der Möglichkeit der flexiblen Arbeitsortgestaltung
  • kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse; Fitnessräume; etc.)
  • die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets bzw. Deutschlandtickets-Job
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr
  • (nur für Tarifbeschäftigte:) betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung

 

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung, Geschlecht oder sexueller Identität.

Gleichwohl ist die Landespolizei bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen, so dass Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht sind.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Landespolzei in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende, die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellter Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen:

Für inhaltlich-fachliche Rückfragen zum Aufgabenbereich steht Ihnen Herr Plath unter der Telefonnummer (03334) 388-1214 zur Verfügung, für Fragen im Zusammenhang mit dem Stellenbesetzungsverfahren steht Frau Kolitsch unter der Telefonnummer (0331) 283-3314 gerne für Sie zur Verfügung.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Nachweis über den erforderlichen Abschluss sowie ggf. aktuelle Zeugniskopien) bitte bis zum 08.03.2024 an das

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

Behördenstab, Stabsbereich Personal

Kaiser-Friedrich-Straße 143

14469 Potsdam

oder

Stab3Personal.pp@polizei.brandenburg.de

 

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.

Eine Rücksendung eingereichter Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden. Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach rechtskräftigem Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 5 MB ist.

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website www.polizei.brandenburg.de eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

 

Verantwortlich:

Polizeipräsidium
Stabsbereich Personal

Kaiser-Friedrich-Str. 143
14469 Potsdam
Zum Impressum des Polizeipräsidiums


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