Leitung des Sachbereiches Informationssicherheit  zgl. Informationssicherheitsbeauftragte/r (m/w/d*)

Potsdam

Überregional

Kategorie
Stellenausschreibungen
Datum
25.11.2021

Das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Polizeipräsidium

 

eine Leitung des Sachbereiches Informationssicherheit  zgl.

Informationssicherheitsbeauftragte/r (m/w/d*)

 

im Stabsbereich Logistik des Behördenstabes am Dienstort Potsdam.

 

Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg mit seinen rund 7.000 Bediensteten ist zuständig für die Sicherheit der rund 2,5 Millionen - in 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten wohnhaften – Brandenburgerinnen und Brandenburger.

Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die Sicherstellung von Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität der im Polizeipräsidium verarbeiteten Informationen als zentrale Ressource polizeilicher Arbeit. Dies gilt auch für die genutzten Anwendungen, IT-Systeme, Netze und Standorte. Im Einsatzfall sind polizeiliche Informationen Grundlage für den Schutz von Leib und Leben der am polizeilichen Handeln Beteiligten. Informationsverarbeitung und -übermittlung im Rahmen polizeilicher Arbeit ist daher von immenser Bedeutung.

Das erwartet Sie:

Der Stabsbereich Logistik besteht aus vier Sachbereichen. Neben dem Sachbereich Informationssicherheit sind dies die Sachbereiche Technik, Haushalt/Beschaffung sowie Liegenschafts- und sonstige Verwaltungsangelegenheiten.

Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:

Führungsaufgaben:

  • Führung des Sachbereichs Informationssicherheit mit 10 Mitarbeiterinnen / Mitarbeitern
  • taktische Zielbildung unter Berücksichtigung der Organisationsziele und der strategischen Ziele der Behörde, einschließlich Controlling-       persönliche Anleitung und Kontrolle wesentlicher Vorgänge
  • Personalplanung und -einsatz sowie Personalförderung und -entwicklung in ihrer/seiner Organisationseinheit
  • Umsetzung und Ausgestaltung grundsätzlicher Organisationsentscheidungen,
  • Gestaltung von Veränderungsprozessen
  • Einsatzabschnittsführer(in) in BAO-Lagen

Fachaufgaben:

  • Wahrnehmung der Aufgaben der/des Informationssicherheitsbeauftragten der Behörde (einschl. direkte Beratung der Behördenleitung in Angelegenheiten der Informationssicherheit)
  • Mitwirkung bei der IT-Notfallvorsorge und der IT-Notfallbewältigung (IT-Notfallsorgebeauftragte/r der Behörde)
  • Beratung der Leiterin/des Leiters des Stabsbereichs Logistik sowie Erarbeitung von Entscheidungsvorschlägen zur Führungsunterstützung
  • fachliche Anleitung der Informationssicherheitskoordinator(inn)en in den Polizeidirektionen und beim Landeskriminalamt sowie Beratung der Dienststellen des Polizeipräsidiums (inkl. Weisungsbefugnis)
  • Initiierung, Erstellung und Fortschreibung von Standards bzw. Konzepten zur Informationssicherheit
  • Erstellung von Risikoanalysen zu vorhandenen und künftigen IT-Verfahren
  • Bewertung von IT-Sicherheitslagen und Untersuchung von herausragenden IT-Sicherheitsvorfällen
  • Durchführung von Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen zur Informationssicherheit
  • Planung, Durchführung und Auswertung von Informationssicherheitsrevisionen
  • Mitarbeit in zentralen Fachgremien von Bund und Land (z.B. Kommission IuK-Sicherheit, IT-Sicherheitsboard)

Das bringen Sie mit:

formale Anforderungen:

Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung (Master) in der Fachrichtung IT-Sicherheit Verwaltungsinformatik, Wirtschaftsinformatik, Informationstechnologie, Cyber-Security oder einer vergleichbaren Fachrichtung

und

Zertifizierte/r IT-Sicherheitsbeauftragte/r für die öffentliche Verwaltung oder zertifizierte/r IT-Grundschutz – Berater/-in

 

fachliche Anforderungen:

  • mehrjährige Tätigkeit im Bereich der Informationssicherheit
  • fundierte Kenntnisse im Bereich der IT-Sicherheitstechnik
  • Erfahrungen im Umgang mit BSI-Standards und einem GS-Tool
  • Erfahrungen im Umgang mit IT-Architekturmodellen
  • gute Kenntnisse in den Bereichen
    • IT-Recht und Datenschutz
    • öffentliches Haushaltsrecht und betriebswirtschaftliche Grundlagen
    • Vergaberecht
    • Organisation (Aufgaben, Prozesse, Aufbau- und Ablauforganisation)

wünschenswert:

  • Kenntnisse der Standards der Informationssicherheit der Polizeien
  • Überblick über die polizeiliche IT-Landschaft
  • Führungserfahrung

außerfachliche Anforderungen:

  • stark ausgeprägtes analytisches Denkvermögen
  • eigenständige Arbeitsweise
  • Fähigkeit, selbstständig zu handeln und zu entscheiden
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Ergebnisorientierung
  • Durchsetzungsvermögen
  • Verhandlungsgeschick und Kommunikationsfähigkeit
  • Konflikt- und Kritikfähigkeit
  • Entscheidungs- und Delegationsvermögen
  • Kooperations- und Teamfähigkeit
  • Belastbarkeit

Mit Blick auf die mit der Funktion verbundenen sicherheitsempfindlichen Tätigkeiten ist zudem eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (Ü 3) nach dem Brandenburgischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz (BbgSÜG) vorgesehen. Die Bereitschaft, bei Einstellungsabsicht diese Sicherheitsüberprüfung durchführen zu lassen, ist im Bewerbungsschreiben zu erklären.

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gem. § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird.

Wir bieten Ihnen:

  • einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einer Eingruppierung nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) sowie die Möglichkeit der späteren Verbeamtung bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen bzw. die statusgleiche Übernahme in A 13 BbgBesO bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen im Wege der Abordnung mit dem Ziel der Versetzung
  • eine übertarifliche Fachkräftezulage
  • ggf. kann geprüft werden, ob ein bis zu zwei Stufen höheres Entgelt, als das tarifvertraglich regulär vorgesehene, gewährt werden kann. (Die Zahlung des höheren Entgeltes ist abhängig von der Bewerberlage.)
  • eine anspruchsvolle und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz
  • bedarfsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten
  • die Möglichkeit zum Bezug eines VBB-Firmentickets
  • betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • 30 Tage Erhohlungsurlaub im Jahr
  • Jahressonderzahlung

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Polizei des Landes Brandenburg in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen

Auskünfte zum fachlichen Aufgabenbereich erteilen Ihnen Herr Handorf unter der Telefonnummer (0331) 283-4212.

Für Fragen zum Bewerbungs-/Auswahlverfahren steht Ihnen Frau Siegert unter der Telefonnummer (0331) 866-2433 gern zur Verfügung.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte mit den üblichen Unterlagen (u. a. Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Zertifikate, Nachweis Zertifizierte/r IT-Sicherheitsbeauftragte/r für die öffentliche Verwaltung oder zertifizierte/r IT-Grundschutz – Berater/-in) bis zum 22.12.2021 an das

 

Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

Referat 43

Henning-von-Tresckow-Str.9-13

14467 Potsdam

oder

Polizei-Personal@mik.brandenburg.de.

 

Eine Rücksendung der eingereichten Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden.

Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 4 MB ist.

 

* m/w/d steht für weiblich/männlich/divers

 

Informationen zum Datenschutz

Das Ministerium des Innern und für Kommunales verarbeitet im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen personenbezogenen Daten von Ihnen. Im Folgenden werden Sie gemäß Art. 13 EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung dieser Daten informiert.

1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Datenerhebung ist das

 

Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK)

Henning-von-Tresckow-Str. 9-13

14467 Potsdam

Deutschland

Telefon: +49 331 866-0

E-Mail: Poststelle@mik.brandenburg.de

Internet: http://mik.brandenburg.de

 

2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Datenschutzbeauftragter des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

Henning-von Tresckow-Str. 9-13

14467 Potsdam

Deutschland

Telefon: +49 331 866-2230

E-Mail: Datenschutzbeauftragter@mik.brandenburg.de

 

3. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

Ihre personenbezogenen Daten werden zum Zwecke der Bewerbungsabwicklung verarbeitet und an die Abteilung 4 des MIK sowie, soweit diese fachlich zuständig sind, an das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg, die Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg bzw. den Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg weitergegeben, um das Stellenbesetzungsverfahren sachgerecht bearbeiten zu können. Sofern Sie das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolvieren und ein Arbeits- bzw. Dienstverhältnis mit Ihnen zustande kommt, werden die von Ihnen mitgeteilten personenbezogenen Daten des Weiteren zum Zwecke der Eingehung und Durchführung des Arbeits- bzw. Dienstverhältnisses verarbeitet. Eine Verwendung der Daten für Zwecke, die nicht im Zusammenhang mit der Bewerbung oder dem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis stehen, erfolgt nicht.

Die Angabe von Gesundheitsdaten, wie u.a. vorliegende Behinderung, Schwerbehinderung oder Gleichstellung, im Sinne von Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 4 Nr. 15 DSGVO ist für Sie freiwillig. Die Verarbeitung dieser Daten ist erforderlich, damit die aus dem Teil 3 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch erwachsenden Rechte ausgeübt und den diesbezüglichen Pflichten nachgekommen werden können.

Ihre Daten werden auf Grundlage von § 26 Abs. 1 Brandenburgisches Datenschutzgesetz (BbgDSG) bzw. § 94 Abs. 1 Landesbeamtengesetz (LBG) verarbeitet. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden (z. B. Gesundheits-daten wie Daten zur Schwerbehinderung oder Gleichstellung), erfolgt die Verarbeitung dieser Daten auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 Buchst. b DSGVO in Verbindung mit § 26 Abs. 3 BbgDSG.

4. Empfänger der personenbezogenen Daten

Empfänger der personenbezogenen Daten ist nach Art. 4 Nr. 9 DSGVO der:

Brandenburgische IT-Dienstleister (ZIT-BB)

Steinstraße 104-106

14480 Potsdam

Deutschland

Der ZIT-BB betreibt die Server, auf denen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt (Auftragsverarbeiter). Eine Datenverarbeitung im Sinne der Datenpflege wird vom ZIT-BB nicht durchgeführt.

Mit Bezug auf die in der Ausschreibung benannte künftige Einstellungsbehörde werden die personenbezogenen Daten an das

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

Kaiser-Friedrich-Str. 143

14469 Potsdam

Deutschland

weitergeleitet.

 

5. Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten

Ihre Daten werden sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gespeichert. Sollte ein Arbeits- bzw. Dienstverhältnis mit dem MIK zustande kommen, werden die Daten auch nach Ablauf von sechs Monaten gespeichert und verarbeitet. Ihre Daten werden in diesen Fällen so lange gespeichert und verarbeitet, wie dies unter Beachtung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für die Durchführung und Abwicklung des Arbeits- und Dienstverhältnisses erforderlich ist.

6. Betroffenenrechte

Nach der DSGVO stehen Ihnen folgende Rechte zu:

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht, Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DSGVO).

Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DSGVO).

Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 17, 18 und 21 DSGVO).

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft das MIK, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

7. Beschwerderecht

Jede betroffene Person hat das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht ist, dass ihre personenbezogenen Daten rechtswidrig verarbeitet werden

Wenn Sie sich an die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht wenden möchten, können Sie diese wie folgt kontaktieren:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht

Dagmar Hartge

Stahnsdorfer Damm 77

14532 Kleinmachnow

Telefon: +49 33203 356-0

Telefax: +49 33203 356-49

E-Mail: Poststelle@LDA.Brandenburg.de

Weitere Informationen können Sie dem offiziellen Internetauftritt der Landesbeauftragten unter http://www.lda.brandenburg.de entnehmen.

8. Erforderlichkeit der Bereitstellung von Daten und mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Das MIK benötigt Ihre Daten, um Ihre Bewerbung bearbeiten zu können. Wenn Sie die erforderlichen Daten nicht angeben, können Sie im Rahmen des Bewerbungsverfahrens nicht berücksichtigt werden.

Die Angabe Ihrer Gesundheitsdaten ist freiwillig. Ohne Angabe der Gesundheitsdaten können die aus dem Teil 3 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch erwachsenden Rechte nicht ausgeübt und den diesbezüglichen Pflichten nicht nachgekommen werden.

Verantwortlich:

Ministerium des Innern und
für Kommunales
des Landes Brandenburg
Referat 43, Aus- und Fortbildung

Henning-von-Tresckow-Straße 9-13
14467 Potsdam

polizei-personal@mik.brandenburg.de
www.mik.brandenburg.de
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