Leiterin/Leiter (m/w/d)* für den Weiterbildungs-Fachbereich Sozialkompetenz-Entwicklung gesucht

Überregional

Kategorie
Stellenausschreibungen
Datum
29.07.2022

Das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg sucht für die Hochschule der Polizei zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Leiterin/ einen Leiter (m/w/d)*
für den Weiterbildungs-Fachbereich Sozialkompetenz-Entwicklung

(Vollzeit, bewertet nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder bzw. Besoldungsgruppe A13/A 14 Brandenburgische Besoldungsordnung)
am Dienstort Oranienburg.

Die Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg ist als Bildungsdienstleister u. a. verantwortlich für das Studium und die Ausbildung von Polizeianwärterinnen und -anwärtern im Vorbereitungsdienst sowie für die gesamte polizeiliche Weiterbildung im Land Brandenburg. Der weitläufige Campus in Oranienburg ist gut zu erreichen und bietet ein angenehmes Arbeitsumfeld. Überzeugen Sie sich von den Vorzügen der Hochschule als Arbeitgeberin auch auf der Internetseite www.hpolbb.de.

 

Das erwartet Sie:

Der Fachbereich Sozialkompetenz-Entwicklung an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg mit seinen ca. 17 Mitarbeitenden ist dem Hochschulbereich Weiterbildung zugeordnet und u. a. für die Konzeption, Durchführung und Weiterentwicklung von Trainings-, Beratungs- und Reflexionsmaßnahmen mit dem Ziel der Entwicklung und Stärkung sozialer Kompetenzen bei Polizeianwärterinnen und -anwärtern sowie Polizeibediensteten zuständig. Zu den Maßnahmen des Fachbereiches gehören z. B. Trainings sozialer Kompetenzen in Ausbildung und Studium, Führungskräftetrainings, Stressbewältigungstrainings, Teamentwicklungsmaßnahmen, Maßnahmen des Konfliktmanagements und Führungskräfteberatungen. Darüber hinaus wird die Expertise des Fachbereiches regelmäßig in Personal- und Organisationsentwicklungsprozessen der Polizei des Landes Brandenburg genutzt.

Führungsaufgaben:

  • Leitung des Fachbereichs Sozialkompetenz-Entwicklung (SKE) mit der Gesamtzuständigkeit für die SKE-Angebote in Ausbildung, Studium und Weiterbildung der Hochschule
  • Personalplanung und -einsatz sowie Personalförderung und –entwicklung im Fachbereich SKE
  • Steuerung und Führung unter Nutzung zeitgemäßer Instrumente

Fachaufgaben:

  • Federführung bei der Analyse der Trainings-, Beratungs- und Reflexionsbedarfe der jeweiligen Zielgruppen und bei der Entwicklung entsprechender Konzepte und ihrer Umsetzung
  • Qualitätssicherung und -entwicklung aller Angebotsformate des Fachbereiches
  • Gewährleistung einer engen inhaltlich-fachlichen, didaktisch-methodischen sowie z. T. planerischen Verzahnung mit anderen Bereichen der Hochschule
  • qualifizierte fachliche Zusammenarbeit mit den Auftraggebern und deren fachwissenschaftliche Beratung innerhalb des Dienstleistungsspektrums des Fachbereiches
  • enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Büro für Beratung und Strategie des Polizeipräsidiums des Landes Brandenburg in strategischen Fragen der Führungskräfteentwicklung und der Entwicklung der Organisations- und Führungskultur
  • länderübergreifender Fach- und Methodenaustausch zur Entwicklung zeitgemäßer Qualitätsstandards der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Sozialkompetenz-Entwicklung
  • Wahrnehmung von Referenten-, Beratungs- und Trainingstätigkeiten für ausgewählte Formate in der polizeilichen Weiterbildung

 

Das bringen Sie mit:

formale Anforderungen:

  • Sie verfügen über einen Hochschulabschluss (Master, Diplom oder vergleichbares Niveau) in den Fachrichtungen Psychologie, Soziologie, Kommunikationswissenschaften, Pädagogik, Erwachsenenbildung, Personal und Organisation oder vergleichbaren Fachrichtungen.
  • Sie verfügen über mehrjährige Erfahrungen in der Trainings- und/oder Beratungspraxis in der Erwachsenenbildung.

Für eine erfolgreiche Bewerbung sind darüber hinaus die folgenden Kriterien von besonderer Bedeutung (fachliche Anforderungen):

  • Führungserfahrungen, idealerweise in einem interdisziplinären Team mit der Wahrnehmung fachlicher (Steuerungs-) Aufgaben in der Leitungsfunktion,
  • wünschenswert sind gute Kenntnisse des Aufbaus der Landespolizei Brandenburg

Darüber hinaus verfügen Sie über (außerfachliche Voraussetzungen):

  • ausgeprägte Kommunikations- und Koordinationsfähigkeit und ein hohes Maß an Empathie,
  • Führungskompetenzen, Flexibilität und Stressstabilität,
  • Fähigkeiten eines effizienten Arbeits- und Zeitmanagements,
  • ein hohes Maß an Teamfähigkeit sowie die Fähigkeit des eigenständigen und selbstverantwortlichen Arbeitens,

 

Wir bieten Ihnen:

  • ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis mit der Bewertung nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) sowie die Möglichkeit der späteren Verbeamtung bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen
  • die statusamtsgleiche Übernahme bis A 14 BbgBesO bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen,
  • eine anspruchsvolle und herausfordernde Führungstätigkeit im polizeilichen Umfeld,
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz,
  • bedarfsorientierte Qualifizierungsmöglichkeiten,
  • grundsätzlich flexible Arbeitszeiten (ohne feste Kernzeitregelung),
  • die Möglichkeit zum Bezug eines VBB-Firmentickets.

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) zur Vorlage bei einer Behörde gemäß § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz abgefordert wird.

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Wir fördern aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten, unabhängig u. a. von deren Geschlecht, sexueller Identität, ethnischer Herkunft und Religion.

Weiterhin sind wir bestrebt, den Frauenanteil im höheren Dienst zu erhöhen. Daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht.

Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Der Hinweis auf eine Behinderung ist im Bewerbungsschreiben anzugeben.

 

Kontakt und Informationen

Für Rückfragen im Zusammenhang mit dem Stellenbesetzungsverfahren steht Ihnen Frau Siegert unter der Telefonnummer (0331) 866 2433 gern zur Verfügung. Inhaltlich-fachliche Fragen zum Arbeitsbereich beantwortet Ihnen an der Hochschule der Polizei gern die Leiterin des Bereichs Weiterbildung, Frau Dr. Heydecke unter der Telefonnummer: (03301) 850 2300.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, Abschlussnachweise etc.)  bis zum 31.08.2022 an das

 

Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg
Referat 43
Henning-von-Tresckow-Straße 9-13
14467 Potsdam

oder

polizei-personal@mik.brandenburg.de.

 

Bewerberinnen/Bewerber, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständ­nis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer Personalstelle zu tätigen.

Bei ausländischen Bildungsabschlüssen ist der Nachweis über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss der Bewerbung beizufügen.

Eine Rücksendung eingereichter Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden. Sofern Sie die Rücksendung Ihrer Unterlagen wünschen, legen Sie bitte einen adressierten und ausrei­chend frankierten Rückumschlag bei. Andernfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet. Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 6 MB ist. Kosten, die Ihnen im Rahmen Ihrer Bewerbung entstehen, können nicht ersetzt werden.

 

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* m/w/d steht für männlich/weiblich/divers

 

 


Informationen zum Datenschutz

Das Ministerium des Innern und für Kommunales verarbeitet im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen personenbezogenen Daten von Ihnen. Im Folgenden werden Sie gemäß Art. 13 EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung dieser Daten informiert.

 

1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Datenerhebung ist das

 

Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK)

Henning-von-Tresckow-Str. 9-13

14467 Potsdam

Deutschland

Telefon: +49 331 866-0

E-Mail: Poststelle@mik.brandenburg.de

Internet: http://mik.brandenburg.de

 

2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Datenschutzbeauftragter des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

Henning-von Tresckow-Str. 9-13

14467 Potsdam

Deutschland

Telefon: +49 331 866-2230

E-Mail: Datenschutzbeauftragter@mik.brandenburg.de

 

3. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

Ihre personenbezogenen Daten werden zum Zwecke der Bewerbungsabwicklung verarbeitet und an die Abteilung 4 des MIK sowie, soweit diese fachlich zuständig sind, an das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg, die Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg bzw. den Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg weitergegeben, um das Stellenbesetzungsverfahren sachgerecht bearbeiten zu können. Sofern Sie das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolvieren und ein Arbeits- bzw. Dienstverhältnis mit Ihnen zustande kommt, werden die von Ihnen mitgeteilten personenbezogenen Daten des Weiteren zum Zwecke der Eingehung und Durchführung des Arbeits- bzw. Dienstverhältnisses verarbeitet. Eine Verwendung der Daten für Zwecke, die nicht im Zusammenhang mit der Bewerbung oder dem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis stehen, erfolgt nicht.

 

Die Angabe von Gesundheitsdaten, wie u.a. vorliegende Behinderung, Schwerbehinderung oder Gleichstellung, im Sinne von Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 4 Nr. 15 DSGVO ist für Sie freiwillig. Die Verarbeitung dieser Daten ist erforderlich, damit die aus dem Teil 3 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch erwachsenden Rechte ausgeübt und den diesbezüglichen Pflichten nachgekommen werden können.

Ihre Daten werden auf Grundlage von § 26 Abs. 1 Brandenburgisches Datenschutzgesetz (BbgDSG) bzw. § 94 Abs. 1 Landesbeamtengesetz (LBG) verarbeitet. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden (z. B. Gesundheits-daten wie Daten zur Schwerbehinderung oder Gleichstellung), erfolgt die Verarbeitung dieser Daten auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 Buchst. b DSGVO in Verbindung mit § 26 Abs. 3 BbgDSG.

4. Empfänger der personenbezogenen Daten

Empfänger der personenbezogenen Daten ist nach Art. 4 Nr. 9 DSGVO der:

Brandenburgische IT-Dienstleister (ZIT-BB)

Steinstraße 104-106

14480 Potsdam

Deutschland

 

Der ZIT-BB betreibt die Server, auf denen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt (Auftragsverarbeiter). Eine Datenverarbeitung im Sinne der Datenpflege wird vom ZIT-BB nicht durchgeführt.

Mit Bezug auf die in der Ausschreibung benannte künftige Einstellungsbehörde werden die personenbezogenen Daten an das

Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg

Bernauer Straße 146

16515 Oranienburg

Deutschland

 

weitergeleitet.

5. Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten

Ihre Daten werden sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gespeichert. Sollte ein Arbeits- bzw. Dienstverhältnis mit dem MIK zustande kommen, werden die Daten auch nach Ablauf von sechs Monaten gespeichert und verarbeitet. Ihre Daten werden in diesen Fällen so lange gespeichert und verarbeitet, wie dies unter Beachtung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für die Durchführung und Abwicklung des Arbeits- und Dienstverhältnisses erforderlich ist.

6. Betroffenenrechte

Nach der DSGVO stehen Ihnen folgende Rechte zu:

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht, Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DSGVO).

Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DSGVO).

Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 17, 18 und 21 DSGVO).

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft das MIK, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

7. Beschwerderecht

Jede betroffene Person hat das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht ist, dass ihre personenbezogenen Daten rechtswidrig verarbeitet werden.

Wenn Sie sich an die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht wenden möchten, können Sie diese wie folgt kontaktieren:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht

Dagmar Hartge

Stahnsdorfer Damm 77

14532 Kleinmachnow

Telefon: +49 33203 356-0

Telefax: +49 33203 356-49

E-Mail: Poststelle@LDA.Brandenburg.de

Weitere Informationen können Sie dem offiziellen Internetauftritt der Landesbeauftragten unter http://www.lda.brandenburg.de entnehmen.

8. Erforderlichkeit der Bereitstellung von Daten und mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Das MIK benötigt Ihre Daten, um Ihre Bewerbung bearbeiten zu können. Wenn Sie die erforderlichen Daten nicht angeben, können Sie im Rahmen des Bewerbungsverfahrens nicht berücksichtigt werden.

Die Angabe Ihrer Gesundheitsdaten ist freiwillig. Ohne Angabe der Gesundheitsdaten können die aus dem Teil 3 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch erwachsenden Rechte nicht ausgeübt und den diesbezüglichen Pflichten nicht nachgekommen werden.

 

 

 

 

Verantwortlich:

Ministerium des Innern und
für Kommunales
des Landes Brandenburg
Referat 43, Aus- und Fortbildung

Henning-von-Tresckow-Straße 9-13
14467 Potsdam

polizei-personal@mik.brandenburg.de
www.mik.brandenburg.de
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