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Kategorie:
Polizeimeldungen

Entschärferin/Entschärfer

für unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV)

Eberswalde

Überregional

Kategorie
Stellenausschreibungen
Datum
08.01.2019

Im Polizeipräsidium Land Brandenburg, Landeskriminalamt, Abteilung Kriminaltechnisches Institut ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer Entschärferin/eines Entschärfers für unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV) unbefristet zu besetzen.

Der Dienstort ist Eberswalde.

 

Aufgabenschwerpunkte:

Die Aufgaben einer Entschärferin/eines Entschärfers für USBV umfassen primär:

  • Gefahrenabwehr bei USBV-Verdacht:
  • Beratung des Polizeiführers vor Ort
  • Festlegen des Gefahrenbereiches
  • Prüfen, Entschärfen, Transportieren und Beseitigen gemäß PDV 403, Anlage 8a
  • Durchführung von Übungen gemäß PDV 403, Anlage 8a
  • Wartung und Pflege der Einsatztechnik
  • Begleitung von Schutzmaßnahmen bei Veranstaltungen mit Personen der Schutzstufe GS1
  • Beratung des Polizeiführers einer BAO bei Maßnahmen im Zusammenhang mit USBV, Explosivstoffen, pyrotechnischen Gegenständen und Kriegswaffen
  • Landesbereitschaft zur Gefahrenabwehr bei USBV-Verdacht
  • Unterstützung der Polizeidienststellen des Landes bei der Durchführung von strafprozessualen Maßnahmen im Zusammenhang mit USBV, Explosivstoffen, pyrotechnischen Gegenständen und Kriegswaffen

Darüber hinaus sind zusätzlich zu realisieren:

  • die Befundung und Begutachtung von USBV, Explosivstoffen, pyrotechnischen Gegenständen und Kriegswaffen
  • Veranlassung kriminaltechnischer Untersuchungen in Abstimmung mit dem Untersuchungsführer und den Sachverständigen des betreffenden Fachbereichs
  • Planung und Durchführung von Rekonstruktionen, Experimenten und Versuchen im Zusammenhang mit USBV, Explosivstoffen, pyrotechnischen Gegenständen und Kriegswaffen
  • Vertretung der Befundungs- und Begutachtungsergebnisse vor Gericht
  • Planen und Durchführen von Sprengungen
  • Bedienen des Tatmittelmeldedienstes für Spreng- und Brandvorrichtungen gemäß den Erfassungsrichtlinien des BKA

Anforderungen:

Formale Anforderungen

Staatlich geprüfte Technikerin/Staatlich geprüfter Techniker/sonstige Beschäftigte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben in der Fachrichtung Spreng- und Sicherheitstechnik oder    

Ausbildung bei der Bundeswehr zum Kampfmittelbeseitiger und praktische Einsatzerfahrungen.

Weitere Anforderungen

  • Erfüllen der Gesundheitsnorm G26/3 (Arbeiten unter Pressluftatemgerät, Bombenschutzanzug)
  • hohe physische Belastbarkeit (Stressresistenz, Risikobereitschaft, Entscheidungsbereitschaft)
  • Arbeiten in engen Räumen und/oder großen Höhen
  • Einsatz bei allen Witterungsbedingungen
  • hohe Arbeitsstundenzahl im Einsatzfall
  • Bereitschaft zur Durchführung  von Rufbereitschaft
  • umfassende Allgemeinbildung
  • technisches Allgemeinverständnis, Naturwissenschaften, Recht, PC-Kenntnisse
  • Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
  • Teilnahme an dienstlichen Fortbildungsveranstaltungen (D1, D2, D5, D6, Grundlehrgang für Allgemeine Sprengarbeiten und Kultursprengungen, Gefahrgutfahrer, Strahlenschutz, Munitionskundelehrgänge u. a.), die z. T. über mehrere Wochen außerhalb des Dienststandortes durchgeführt werden
  • Eigeninitiative im Selbststudium
  • Teamfähig, ruhiges und besonnenes Auftreten, gutes sprachliches und schriftliches Ausdrucksvermögen

Vorkenntnisse in den Bereichen Kriminaltechnik, Waffen, Munition, Explosivstoffe, Pyrotechnik sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

 

Bewertung der Stelle:

 

Die Stelle ist mit der Entgeltgruppe  9, Fg. 2  Tarifvertrag der Länder bewertet.

Beschäftigte in dieser Fg. erhalten eine monatliche Entgeltgruppenzulage gemäß Anlage F Abschnitt I Nr. 9

Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen wird eine Übernahme in das Beamtenverhältnis als Polizeivollzugsbeamter auf Probe im Eingangsamt geprüft.

Das Polizeipräsidium sieht seine besondere Verpflichtung in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden diese bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Der Hinweis auf eine Schwerbehinderung in der Bewerbung ist wünschenswert.

Bewerbungen von Frauen werden besonders begrüßt.

Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird für den Arbeitsplatz geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten (insbesondere hinsichtlich der Anforderungen des Arbeitsplatzes und der gewünschten Gestaltung der Teilzeit) entsprochen werden kann.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte auf dem Postweg bis zum 31.01.2019  an das:

 

Polizeipräsidium Land Brandenburg

Stabsbereich Personalangelegenheiten

Kaiser-Friedrich-Straße 143

14469 Potsdam

 

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung einen tabellarischen Lebenslauf, einen Nachweis über die erforderliche berufliche Qualifikation sowie qualifizierte Zeugnisse/Beurteilungen bei. Senden Sie uns nur Kopien Ihrer Unterlagen und verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und Schutzfolien, da sämtliche Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens datenschutzkonform vernichtet werden.

Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Kolitsch unter der Telefonnummer 0331/283-3314 gern zur Verfügung.

Mit der Bewerbung erklärt sich die Bewerberin/der Bewerber damit einverstanden, dass die Bewerbungsunterlagen auch im Falle einer erfolglosen Bewerbung für die Dauer von mindestens drei Monaten aufbewahrt werden.

Sofern die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen gewünscht ist, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen.

 

Links zum Thema: Informationen zum Datenschutz LKA

Verantwortlich:

Polizeipräsidium
Stabsbereich Personal

Kaiser-Friedrich-Str. 143
14469 Potsdam
Zum Impressum des Polizeipräsidiums


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