Dezernent Datenschutz (m/w/d)

Potsdam

Überregional

Kategorie
Stellenausschreibungen
Datum
12.11.2021

Das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Polizeipräsidium einen

Dezernent Datenschutz (m/w/d)

in der Stabsstelle Digitalisierung/Programm Polizei 2020 im Behördenstab des Polizeipräsidiums mit Dienstort in Potsdam.

Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg mit seinen rund 7.000 Bediensteten trägt zur Sicherheit der rund 2,5 Millionen - in 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten wohnhaften – Brandenburgerinnen und Brandenburger bei.

Das erwartet Sie:

In der Stabsstelle Digitalisierung/Programm Polizei 2020 werden die Digitalisierungsbestrebungen des Polizeipräsidiums gebündelt.

Das Aufgabengebiet umfasst dabei neben grundsätzlichen Fragestellungen der Digitalisierung das zentrale IT-Anforderungsmanagement, die Koordinierung von IT-Maßnahmen und die Einführung neuer IT-Fachanwendungen und Applikationen. Die Stabsstelle Digitalisierung/Programm Polizei 2020 verantwortet darüber hinaus die Umsetzung des „Programms Polizei 2020“ im Polizeipräsidium.

Das Bund-Länder-Programm selbst wurde zur Umsetzung der sog. „Saarbrücker Agenda“ der ständigen Konferenz der Innenminister und Senatoren (IMK) initialisiert. Die Saarbrücker Agenda verfolgt das Ziel der Harmonisierung und Modernisierung der IT-Landschaft der Deutschen Polizei.

Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:

  • Beratung des Leiters der Stabsstelle in datenschutzrechtlichen Angelegenheiten
  • Hinwirken auf die Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzvorschriften bei der Einführung von DV-Fachverfahren im Verantwortungsbereich der BStS Digitalisierung sowie Er- und Bearbeitung notwendiger Verfahrensdokumentationen (Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeiten, Datenschutzfolgeabschätzung etc.)
  • Mitarbeit in Gremien des Programms Polizei 2020
  • konzeptionelle Bearbeitung von rechtlichen Anforderungen im Kontext der Digitalisierung/ des Programms 2020

Zusammenarbeit mit der behördlichen Datenschutzbeauftragten (BDSB) sowie anlassbezogene Zusammenarbeit mit der Landesbeauftragten für den Datenschutz und das Recht auf Akteneinsicht (LDA) soweit delegiert (durch BDSB)

Das bringen Sie mit:

formale Anforderungen:

  • Volljurist (m/w/d)
  • vorzugsweise mit mindestens „befriedigend“ abgeschlossenes erstes und zweites Staatsexamen
  • vorzugsweise mit mindestens „befriedigend“ abgeschlossene staatliche Pflichtfachprüfung im Rahmen der ersten juristischen Prüfung

fachliche Anforderungen:

  • digitale Kompetenzen, um neue Entwicklungen verstehen und Digitalisierungsvorhaben aktiv begleiten zu können
  • gute Kenntnisse im Datenschutzrecht

wünschenswert:

mehrjährige Berufserfahrung auf dem Gebiet des Datenschutzrechts

außerfachliche Anforderungen:

  • Fähigkeit des selbstständigen Arbeitens
  • Entscheidungsbereitschaft
  • strategische Kompetenz
  • soziale Kompetenz, insbesondere Team- und Kooperationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit und Belastbarkeit
  • sicheres und kommunikatives Auftreten
  • Bereitschaft zu mehrtätigen Dienstreisen

Voraussetzungen für die Übertragung der Tätigkeit ist die erfolgreiche Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung nach dem Brandenburgischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz.

Geeignete Bewerberinnen und Bewerber müssen sich daher bereit erklären, sich bei Einstellungsabsicht einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen, in die ggf. die Partnerin/der Partner sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Personen mit einbezogen werden.

Die Bereitschaft zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung muss die Bewerberin/der Bewerber in seinem Bewerbungsschreiben erklären.

Wir bieten Ihnen:

  • einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einer Eingruppierung nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) sowie die Möglichkeit der späteren Verbeamtung bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen bzw. die statusgleiche Übernahme in A 13 BbgBesO bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen im Wege der Abordnung mit dem Ziel der Versetzung
  • eine anspruchsvolle und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz,
  • bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten,
  • die Möglichkeit zum Bezug eines VBB-Firmentickets
  • betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • 30 Tage Erhohlungsurlaub im Jahr
  • Jahressonderzahlung

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gem. § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird.

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Polizei des Landes Brandenburg in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

Kontakt und Informationen

Auskünfte zum fachlichen Aufgabenbereich erteilt Ihnen Herr Lechner unter der Telefonnummer (0331) 283 9001.

Für Fragen zum Bewerbungs-/Auswahlverfahren steht Ihnen Frau Siegert  unter der Telefonnummer  (0331) 866 2433 gern zur Verfügung.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte mit den üblichen Unterlagen (u. a. Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Zertifikate) bis zum 10.12.2021 an das

Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

Referat 43

Henning-von-Tresckow-Str.9-13

14467 Potsdam

oder

Polizei-Personal@mik.brandenburg.de.

Eine Rücksendung der eingereichten Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden.

Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 4 MB ist.

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Informationen zum Datenschutz

Das Ministerium des Innern und für Kommunales verarbeitet im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen personenbezogenen Daten von Ihnen. Im Folgenden werden Sie gemäß Art. 13 EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung dieser Daten informiert.

1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Datenerhebung ist das

Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK)

Henning-von-Tresckow-Str. 9-13

14467 Potsdam

Deutschland

Telefon: +49 331 866-0

E-Mail: Poststelle@mik.brandenburg.de

Internet: http://mik.brandenburg.de

2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Datenschutzbeauftragter des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

Henning-von Tresckow-Str. 9-13

14467 Potsdam

Deutschland

Telefon: +49 331 866-2230

E-Mail: Datenschutzbeauftragter@mik.brandenburg.de

3. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

Ihre personenbezogenen Daten werden zum Zwecke der Bewerbungsabwicklung verarbeitet und an die Abteilung 4 des MIK sowie, soweit diese fachlich zuständig sind, an das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg, die Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg bzw. den Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg weitergegeben, um das Stellenbesetzungsverfahren sachgerecht bearbeiten zu können. Sofern Sie das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolvieren und ein Arbeits- bzw. Dienstverhältnis mit Ihnen zustande kommt, werden die von Ihnen mitgeteilten personenbezogenen Daten des Weiteren zum Zwecke der Eingehung und Durchführung des Arbeits- bzw. Dienstverhältnisses verarbeitet. Eine Verwendung der Daten für Zwecke, die nicht im Zusammenhang mit der Bewerbung oder dem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis stehen, erfolgt nicht.

Die Angabe von Gesundheitsdaten, wie u.a. vorliegende Behinderung, Schwerbehinderung oder Gleichstellung, im Sinne von Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 4 Nr. 15 DSGVO ist für Sie freiwillig. Die Verarbeitung dieser Daten ist erforderlich, damit die aus dem Teil 3 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch erwachsenden Rechte ausgeübt und den diesbezüglichen Pflichten nachgekommen werden können.

Ihre Daten werden auf Grundlage von § 26 Abs. 1 Brandenburgisches Datenschutzgesetz (BbgDSG) bzw. § 94 Abs. 1 Landesbeamtengesetz (LBG) verarbeitet. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden (z. B. Gesundheits-daten wie Daten zur Schwerbehinderung oder Gleichstellung), erfolgt die Verarbeitung dieser Daten auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 Buchst. b DSGVO in Verbindung mit § 26 Abs. 3 BbgDSG.

4. Empfänger der personenbezogenen Daten

Empfänger der personenbezogenen Daten ist nach Art. 4 Nr. 9 DSGVO der:

Brandenburgische IT-Dienstleister (ZIT-BB)

Steinstraße 104-106

14480 Potsdam

Deutschland

Der ZIT-BB betreibt die Server, auf denen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt (Auftragsverarbeiter). Eine Datenverarbeitung im Sinne der Datenpflege wird vom ZIT-BB nicht durchgeführt.

Mit Bezug auf die in der Ausschreibung benannte künftige Einstellungsbehörde werden die personenbezogenen Daten an das

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

Kaiser-Friedrich-Str. 143

14469 Potsdam

Deutschland

weitergeleitet.

5. Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten

Ihre Daten werden sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gespeichert. Sollte ein Arbeits- bzw. Dienstverhältnis mit dem MIK zustande kommen, werden die Daten auch nach Ablauf von sechs Monaten gespeichert und verarbeitet. Ihre Daten werden in diesen Fällen so lange gespeichert und verarbeitet, wie dies unter Beachtung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für die Durchführung und Abwicklung des Arbeits- und Dienstverhältnisses erforderlich ist.

6. Betroffenenrechte

Nach der DSGVO stehen Ihnen folgende Rechte zu:

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht, Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DSGVO).

Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DSGVO).

Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 17, 18 und 21 DSGVO).

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft das MIK, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

7. Beschwerderecht

Jede betroffene Person hat das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht ist, dass ihre personenbezogenen Daten rechtswidrig verarbeitet werden.

Wenn Sie sich an die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht wenden möchten, können Sie diese wie folgt kontaktieren:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht

Dagmar Hartge

Stahnsdorfer Damm 77

14532 Kleinmachnow

Telefon: +49 33203 356-0

Telefax: +49 33203 356-49

E-Mail: Poststelle@LDA.Brandenburg.de

Weitere Informationen können Sie dem offiziellen Internetauftritt der Landesbeauftragten unter http://www.lda.brandenburg.de entnehmen.

8. Erforderlichkeit der Bereitstellung von Daten und mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Das MIK benötigt Ihre Daten, um Ihre Bewerbung bearbeiten zu können. Wenn Sie die erforderlichen Daten nicht angeben, können Sie im Rahmen des Bewerbungsverfahrens nicht berücksichtigt werden.

Die Angabe Ihrer Gesundheitsdaten ist freiwillig. Ohne Angabe der Gesundheitsdaten können die aus dem Teil 3 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch erwachsenden Rechte nicht ausgeübt und den diesbezüglichen Pflichten nicht nachgekommen werden.

Verantwortlich:

Ministerium des Innern und
für Kommunales
des Landes Brandenburg
Referat 43, Aus- und Fortbildung

Henning-von-Tresckow-Straße 9-13
14467 Potsdam

polizei-personal@mik.brandenburg.de
www.mik.brandenburg.de
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